Herzlich Willkommen

bei Emissionshändler.com, dem Unternehmen, das Handels- und Beratungsleistungen rund um den europäischen Emissionshandel anbietet.
Emissionshändler.com versteht sich als Dienstleister für die mittleren und kleineren Teilnehmer des verpflichtenden EU-Emissionshandels, denen neben Beratungs- und Betreuungsdienstleistungen auch ein einfacher Zugang zu Börsenplätzen und Handelsmärkten zwecks Kauf- und Verkauf von CO2-Emissionszertifikaten gegeben werden soll. 

Chinesische CERs immer mehr im negativen Fokus – Das Verwaltungsgericht Berlin hat zur EUA-Versteigerung entschieden

Chinesische CDM-Projekte werden von den Klimabehörden der UN immer häufiger abgelehnt, da es für den Fortbestand der internationalen Klimabemühungen existenziell wichtig ist, dass Manipulationen und Tricksereien eingedämmt werden. Nunmehr sind seit Anfang August weitere 24 Projekte aus verschiedenen Projekttypen abgelehnt worden bzw. sind diesen die Ausgabe von CER-Zertifikaten verweigert worden. Zudem steht der Projekttyp der HFC -Vermeidung immer mehr in der Kritik, so dass auch längerfristig mit einer Verknappung von CER-Zertifikaten gerechnet werden kann. 
Hierdurch ist seit Mitte August 2010 der EUA-CER Spread stark gesunken und wird wohl auch dauerhaft weiter zurückgehen. Mehr Informationen hierzu und zur Problematik der NTPC (Non-Third-Period-Certificates) sowie zum Urteil des Verwaltungsgerichtes Berlin zur EUA-Versteigerung finden Sie in unserem Emissionsbrief 06-2010.

Neues EU-gefördertes, kostenloses CO2-Seminar in Berlin

Erneut erhalten polnische und deutsche Unternehmen durch die EU eine hervorragende Chance, sich zur Thematik Emissionshandel in kaufmännischer und technischer Weise zu informieren.Am 02. und 03. September findet in Berlin wiederum ein teilweise gefördertes Seminar statt, welches den Unternehmen in deutscher und polnischer Sprache verschiedene aktuelle Themen aus dem europäischen CO2-Emissionshandel darstellt.Das Seminar, Getränke und Verpflegung sowie das Rahmenprogramm sind kostenlos. Das 2-tägige Seminar wird von Emissionshändler.com® veranstaltet und wird zudem für interessierte Konferenzteilnehmer mit einem Veranstaltungsprogramm auf einem Schiff und einer Besichtigung einer Gedenkstätte kombiniert.

 

Ziel und Inhalt des 2-Tages-Seminar

Ziel des Seminars ist, dass die Mitarbeiter von emissionshandelspflichtigen Anlagen informiert werden zu:·        

Des Weiteren soll zu Beginn des ersten Seminartages allen Teilnehmern – die bisher nicht an den bisherigen EU-Seminaren teilgenommen haben - Gelegenheit gegeben werden, sich über die Grundlagen des Emissionshandels zu informieren und in kompakter Form den EU-Emissionshandel kennen zu lernen.  Die gesamte Einladung mit den Teilnahmebedingungen finden Sie hier als dpf-Datei, eine detailliertes Programm finden Sie ebenfalls hier als pdf-Datei. Der Anmeldeschluss ist der 30.08.2010.  

Die CO2-Preis-Blase müsste eigentlich platzen - Große Kluft zwischen allgemeiner Preismeinung und den wirtschaftlichen Realitäten

Es ist aus Sicht von Emissionshändler.com® keine Frage mehr, ob wir derzeit eine CO2-Preis-Blase haben oder nicht, sondern nur noch, wann diese platzt.
Der derzeitige EUA Spot-Preis von um die 15 Euro und die allgemeinen Erwartungen an ein Preisniveau ab 2012 von 20-40 Euro/t einerseits sowie die Schulden-Realitäten und objektiven CO2-Zahlen aus 2009 andererseits lassen mit höherer Wahrscheinlichkeit einen baldigen, sehr starken Rückgang des EUA-Preises erwarten.
Wenn nach unseren Einschätzungen im Jahre 2020 ein Zertifikateüberschuss von mindestens 1,6 Mrd. t, wahrscheinlich sogar 2,0 Mrd. t vorhanden ist und wenn die schon vorhandene, aber dabei noch nicht berücksichtigte, weltweite Schuldenkrise eine Stagnation oder sogar eine weitere, noch größere Wirtschaftsreduktion zur Folge haben wird, dann wäre jeder heutige oder zukünftige EUA-Preis von mehr als 10 Euro/t ein Erfolg für das Klima.
Emissionshändler.com® schreibt zu dieser Thematik in dem Wissen, dass einige Leser eine fachlich andere Meinung haben oder trotz einer gleichlautenden Meinung am Markt aus Gründen der Spekulation oder anderen Interessen auf steigende oder gleichbleibende Preise setzen.

Wir haben für unsere Leser in unserem Emissionsbrief 05-2010 und in der Detail-Info EU-Schulden erstmals den Versuch unternommen, die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise plus der beginnenden Schuldenkrise mit entsprechenden Analysen der EU-Kommission und eigenen Berechnungen zusammenzubringen. Emissionshändler.com®  ist  klar,  dass  das  hieraus  resultierende  Ergebnis in größerem Widerspruch zu allen bisher öffentlich bekannten Prognosen steht.

Schlag gegen CO2-Steuerbetrug – Razzien bei über 150 Personen in 10 Ländern der EU – Deutsche und Englische Firmen im Fokus

Bei einer bundesweiten Razzia am Vormittag des 28.04.2010 haben das Bundeskriminalamt und deutsche Steuerbehörden mit rund 1.000 Mitarbeitern etwa 230 Büroräume von 50 Unternehmen in Deutschland durchsucht, Beweismaterial beschlagnahmt, gegen 150 Beschul-digte(!) Ermittlungen eingeleitet und zunächst 4 Personen festgenommen.
Die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt/M. bestätigte, dass gegen diese Unternehmen Untersuchungen eingeleitet worden sind wegen des Verdachtes der Mehrwertsteuerhinterziehung und der Beihilfe zur Geldwäsche in Höhe von mindestens 180 Millionen Euro. Auch etliche deutsche Register-Konten von Händlern wurden gesperrt sowie Gelder auf Firmenkonten beschlagnahmt.
Weitere Razzien und andere Maßnahmen gab es dann in Großbritannien, Dänemark, Belgien, Finnland, den Niederlanden, Norwegen, Portugal, der Tschechischen Republik und auf Zypern. Hier wurden gegen weitere 50 Personen Ermittlungen eingeleitet.
Am Freitag, den 30.04.10 wurden dann noch einmal 81 Büros von Unternehmen und Privatkunden in Schottland und England durchsucht. Es wurden weitere 21 Personen unter dem Verdacht der Steuerhinterziehung und Geldwäsche festgenommen sowie Bargeld sichergestellt. In den durchsuchten Büros der Unternehmen wurden zudem Computer, Festplatten, Memory-Sticks, Mobiltelefonen und sonstige Geschäftsunterlagen beschlagnahmt.

In unserem Emissionsbrief 04-2010 berichten wir zu den uns bekannten Hintergründen und Motive der Unternehmen und Personen.

Falsche CER und ERU im Emissionshandel – Suche auf Anlagenkonten - CO2-Rückgabe an Behörden in der EU gestoppt

 

Nach Steuerbetrug und CO2-Kontenklau wird der EU-Emissionshandel ein Drittes mal geschockt.
Das Auftauchen von falschen (bereits einmal abgege-benen) CER-Zertifikaten stresst und verunsichert nicht nur Anlagenbetreiber und Händler, sondern beeinflusst deutlich das Preisgefüge und lässt die Märkte erzittern.
Nach dem Inverkehr bringen von falschen CERs, hervorgerufen durch skrupellose Händler und durch die Ungarische Regierung, die eine Regellücke im EU-Emissionshandel ausnutzte, befinden sich anscheinend bis zu 2 Millionen ungültige CERs im Umlauf.
Als Konsequenz wurde in der gesamten EU die Rückgabe der Zertifikate an die nationalen Registerbehörden gestoppt. Die Anlagenbetreiber in der EU wurden aufgefordert, auf ihren Konten nach ungültigen CERs und ERUs zu  suchen, was diese zurzeit in hohen Stress versetzt, da manuell nach den falschen Zertifikatenummern auf dem Konto gesucht werden muss.
Emissionshändler.com® bietet daher interessierten Anlagenbetreibern an, ihren aktuellen CER oder ERU Bestand kostenlos mit Hilfe eines Spezialtools prüfen zu lassen. Mehr Information hierzu in unserem aktuellen Infobrief 03-2010.

Risiken beim Verwalten von CO2-Registerkonten – CO2 Steuerbetrug in der EU geht weiter, erste Täter gefasst

Durch die Phishingattacke vom 28.01.2010 auf CO2-Kontoinhaber in Europa ist die Sicherheitsthematik bei der Führung von CO2-Konten in deutlichster Weise in den Vordergrund gestellt worden.
Erstaunlicherweise scheint bei vielen Unternehmen des verpflichtenden Emissionshandels jetzt erst eine gewisse Sensibilität für die vorhandenen monetären Werte der CO2-Konten zu wachsen.
Seit der Ausgabe der ersten EUA-Zertifikate im Jahre 2005 müssten sich Unternehmen eigentlich intensiv mit den Prozessen und Risiken einer Kontoführung auseinandersetzen, was aber nach allen Erfahrungen noch lange nicht ausreichend geschieht.
Dass bei der CO2-Kontoführung die Verfügungsgewalt von Mitarbeitern alleine oder zu zweit teilweise deutlich die Grenze von mehreren Millionen Euro überschritten wird, ist den verantwortlichen Vorständen und Geschäftsführern oftmals immer noch nicht klar. Mehr zu diesem Thema und auch zu den ersten Festnehmen in Sachen CO2-Steuerbetrug lesen Sie in unserem aktuellen Emissionsbrief 02-2010. 

Zusammenhänge zwischen Online-Raub von CO2-Zertifikaten und VAT-Betrug?

Der am 28.01.2010 durchgeführte Online-Raub von mindestens 250.000t CO2 Zertifikaten in Europa ist der vorläufige, zumindest mediale Höhepunkt der erfolgreichen Aktivitäten von kriminellen Personen und Organisationen im Bereich des internationalen Emissionshandels.
Alleine in Europa wurden wahrscheinlich bis zu 16.880 Kontoinhaber in 17 nationalen Registern attackiert. Der entstandene Schaden in Deutschland lag bei 3 Millionen Euro und konnte in den anderen Ländern noch nicht näher beziffert werden.
Hingegen kann gesagt werden, dass der Schaden durch CO2-Steuerbetrug (Hinterziehung der Mehrwertsteuer) die Milliardengrenze in der EU schon fast erreicht haben dürfte. Interessant ist, dass aller Wahrscheinlichkeit nach die Hintermänner des Online-Raubes und die kriminellen Organisationen der CO2-Steuerbetrüger die gleichen Absatzkanäle für ihre CO2-Rechte verwenden – ahnungslose Anlagenbetreiber und offensichtlich auch etwas weniger ahnungslose CO2-Händler, die damit in diese Machenschaften verwickelt werden und sich eventuell teilweise ebenfalls strafbar machen bzw. schon gemacht haben.
Emissionshändler.com® wird in diesem Emissionsbrief 01-2010 die Thematik nur anreißen können aber dann in den nächsten Ausgaben darüber näher berichten, da derzeit unsere Rechercheergebnisse noch einer Presserechtlichen Prüfung unterzogen werden.

 

Manager Magazin berichtet am 03.02.10 über die Folgen des CO2-Klaus

 

Über den Ablauf, die Methodik und die Folgen der Onlineattacke gegen deutsche Anlagenbetreiber berichtet das Manager Magazin mit exklusiven Details hier bei Emissionshändler.com.  Zum Online Link Manager Magazin 

+++ Sondermeldung 28.01.10, 14h+++ Phishing Attacke auf Kontoinhaber von CO2-Registern in Deutschland und Europa+++


Wie Emissionshändler.com® heute, am 28.01.2010 aus zuverlässigen Quellen sowie von verschiedenen europäischen CO2-Registern (z. B. Polen, Deutschland, Niederlande) erfahren hat, ist heute in den Morgenstunden ein massiver Datenangriff  auf viele Kontoinhaber in Europa von unbekannter Seite gestartet worden.
Dies erfolgte in Form einer amtlichen E-Mail (scheinbar) ausgehend von der jeweiligen, nationalen Registerbehörde.
Wie möchten alle deutschen und europäischen Anlagenbetreiber daher vor dieser extrem gut und professionell gefälschten Mail warnen, die angeblich im Auftrag der DEHSt an die Inhaber von Konten bei der DEHSt versandt worden ist.
Diese Email hat in Deutschland den Betreff „Emissionshandelssystem (EU ETS) - Neue Sicherheits-Maßnahme“
Eine telefonische Nachfrage hat heute am 28.01.2010 bei der DEHSt unseren Verdacht bestätigt, dass es sich bei dieser Email um einen Fake bzw. einen qualitativ äußerst hochwertigen Ausspähversuch handelt. Die DEHSt selbst hat inzwischen einen Warnhinweis auf Ihrem Portal www.register.dehst.de/crweb/public/welcome.do veröffentlich.
Anlagenbetreiber sollten sich nicht von dem Erscheinungsbild  der Email täuschen lassen. Obwohl alle verwendeten Links funktionieren und man tatsächlich auch zu den Seiten der DEHSt weitergeleitet werden wird kann man relativ sicher sein, dass durch den Aufruf dieser Links entweder mögliche Backdoor-Programme aktiviert werden oder durch die technischen Anweisungen dieser Mail die Passwörter der Kontoinhaber abgefangen werden.
Es scheint auf jeden Fall ratsam zu sein, alle Cookies and Offline-/Temp-Dateien zu löschen und eine Suche nach Trojanern, Würmern oder anderen Backdoor-Programmen auf dem betroffenen Computer durchzuführen.
Infolge dieser Attacke und der „technischen Güte“ dieser Mail sind derzeit (28.01.2010) mehrere nationale Register abgeschaltet worden (Polen, Niederlande, usw.), um Kontoinhabern nicht die Möglichkeit zu geben, unwissentlich und im guten Glauben den Anweisungen dieser Mail zu folgen.
Interessierten Kontoinhabern, die eine solche Mail noch nicht bekommen haben, stellt Emissionshändler.com® auf Anfrage gerne eine entsprechende original e-Mail zur Verfügung.

 

Lesen Sie hier die aktuellsten Themen zum Emissionshandel in unseren Emssionsbriefen. Alle Emissionsbriefe, die zuvor erschienen sind, finden Sie im Menüpunkt: Herausgegebene Emissionsbriefe.