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Die Experten für CO2-Beratung und -Handel

Emissionshändler.com bietet Unternehmen Handels-, Service- und Beratungsleistungen rund um den europäischen Emissionshandel an.
Dabei haben wir uns auf Informationsleistungen spezialisiert, die den mittleren und kleineren Anlagenbetreibern einen rechtskonformen Emissionshandel ermöglichen.
Unser zentraler Service ist dabei der regelmäßig erscheinende Emissionsbrief, für den Sie sich hier kostenlos registrieren können.

Die DEHSt setzt Termine: Der Überwachungsplan zum 31. Juli 2020 – Der ggfs. aktualisierter Methodenplan noch in 2020

Die verantwortlichen Mitarbeiter deutscher Anlagenbetreiber im EU-Emissionshandel hatten sich ihre Zeiteinteilung im Sommer 2020 sicherlich etwas anders vorgestellt.
Nach dem schon die betriebliche Zeit- und Urlaubsplanung durch Corona und die Abgabefrist zum Überwachungsplan der 4. Handelsperiode durcheinandergewirbelt wurde, folgt nun gleich die nächste Aufgabenstellung mit einer möglichen Aktualisierung des Methoden-plans im neuen FMS der DEHSt.
Da der Inhalt des Methodenplanes bereits im Juni 2019 mit dem Zuteilungsantrag zusammen abgefragt wurde und damit bei den Betreibern eigentlich als gedanklich bereits abgehakt gegolten hatte fragen diese sich nun, was denn nun schon wieder das Problem sein soll.
Emissionshändler.com® geht in seinem Emissionsbrief 04-2020 der Sache auf den Grund, indem nicht nur die Unterschiede zwischen Überwachungsplan und Methodenplan heraus-gearbeitet werden, sondern bei dieser Gelegenheit noch einmal die wichtigsten Punkte bei der Erstellung beider Pläne aufgezeigt werden und zudem eine Stellungnahme der DEHSt zur Erstellung eines aktualisierten Methodenplans im neuen FMS der Behörde veröffentlicht wird.

Die Fristen und die Vorgaben zum Überwachungsplan in der 4. Handelsperiode - Corona-Preis-Chaos ergibt Kauf-Chancen

Der Methodenplan für die 4. Handelsperiode ist von jedem Betreiber bis zum 28.06.2019 zusammen mit dem Zuteilungsantrag eingereicht worden. Nunmehr läuft die Frist zur Abgabe eines aktuellen und teils erweiterten Überwachungs-planes im Sommer 2020 über das Formular-Management-System FMS ab.
Viele Anlagenbetreiber stellten sich bereits seit Monaten die Frage, was und wie und unter welchen Bedingungen und vor allem zu wann ein Überwachungsplan für die vierte Handelsperiode abzugeben ist und inwieweit der Methodenplan damit zusammen hängt.
Spätestens nach der Corona-bedingten Absage der DEHSt-Veranstaltung am 16.05.2020 und der DEHSt-Klarstellung vom 07.01.2020 zur (Nicht-) Genehmigung von Überwachungsplänen für die Vergangenheit drängt sich für Betreiber die Frage auf, was nun wie konkret zu tun ist, um den Termin im Juli 2020 einzuhalten.
Neben der Darstellung der Zusammenhänge zwischen Methoden- und Überwachungsplan und den Vorgaben für die Erstellung gibt Emissionshändler.com® in seinem vorliegendem Emissionsbrief 03-2020 einen zweiten ausführlichen Überblick über die Corona-bedingten Preisschwankungen der letzten Wochen und der (wahrscheinlich nicht mehr lange) anhaltenden Kaufchancen der Betreiber.

Das Coronavirus hat auch den CO2-Preis im Griff – Die 20 Euro-Marke ist gefallen und es geht noch tiefer

Am vergangenen Donnerstag, dem 12.03.2020, wurde schlussendlich auch der CO2-Markt vom Coronavirus vollumfänglich infiziert.
Symptome dafür waren auch schon vorher durchaus erkennbar. Aber wie seit geraumer Zeit, schien sich der Preis für EUA trotz des weiterhin extrem schwachen Energiemarktes und der sich durch das Coronavirus massiv steigenden wirtschaftlichen Unsicherheit äußerst robust in seiner +/- 2 EUR/t -Range um die von Marke von 25 EUR/t zu halten.
Am 12.03.2020 aber pulverisierten sich auch bei den letzten Optimisten am CO2-Markt die Hoffnungen darauf, dass der EUA-Preis sich vielleicht angesichts der weltweiten Klimaschutzanstrengungen, die zumindest in Form von Diskussionen und Gesetzestexten im Jahr 2020 ihren bisherigen Höhepunkt erreicht hatten, relativ unbeschadet dem Thema Corona entziehen könnte.
Die dann folgenden „zwei schwarzen Montage“ knüppelten den EUA-Preis deutlich unter die 20 Euro-Marke und plötzlich sind Kurse von fast 30 EUR/t wie im letzten Sommer erst einmal in weite Ferne gerückt.
Emissionshändler.com® schaut in seinem vorliegendem Emissionsbrief 02-2020 auf die Entwicklung der letzten 3 Wochen zurück und wünscht allen Betreibern im EU-ETS in den nächsten Monaten ein glückliches Händchen bei deren eventuell anstehenden Kauf- oder Verkaufsentscheidungen.

Betreiber sollten achtsam sein – Die Sicherheit im EU-Register wird im kommenden Jahr spürbar herabgesetzt!

Es ist kaum zu glauben, aber in Zeiten  steigender Angriffe auf IT-Systeme,  zunehmender Schwarz-geldwäsche und des Wegfalls wichtiger Stellen in Unternehmen sowie weiter geforderter Effizienzsteigerungen und Einsparungen, setzen bestimmte Nationen in der EU durch mehrheitlichen Beschluss das Sicherheitsniveau des EU-Registers im Emissionshandel herab. 
Nach Recherchen von Emissionshändler.com® wurde im Vorfeld der Beschlussfassung der Änderung der EU-Verordnung 2003/87/EG mehrheitlich durch süd- und osteuropäische Mitgliedsstaaten gegen den Willen Deutschlands und nordeuropäischer Staaten die Sicherheit des EU-Registers durch wesentliche Änderungen herabgesetzt, die zum 01.01.2021 in Kraft treten werden.
Ob diese Änderungen im Sinne von Anlagenbetreibern sinnvoll sind oder nicht, spielt schlussendlich keine Rolle mehr, da viel entscheidender ist, das nach Meinung von Emissionshändler.com®  das Risiko von Betreibern und deren Bevollmächtigten deutlich ansteigt.

In seinem Emissionsbrief 01-2020 wird Emissionshändler.com® die wichtigsten Änderungen der 60-seitigen neuen Verordnung VO 2019/1122 vom 12.03.2019 genau analysieren und Handlungsempfehlungen für ein trotzdem ausreichendes Sicherheitsniveau für Betreiber im Register geben.

Der CO2-Preis im EU-ETS wird für die Wirtschaft immer wichtiger – Ein Rückblick auf das Jahr 2019
Der CO2-Preis war im Jahr 2019 eines der bestimmenden Themen für Wirtschaft und Gesellschaft. Greta Thunberg, die Bewegung Fridays for Future sowie viele weitere Klimaaktivisten haben zu einer weiteren Sensibilisierung der gesellschaftlichen Wahrneh-mung für CO2-Emissionen geführt und somit zwangsläufig Themen wie CO2-Bepreisung und Emissionshandel in den Mittelpunkt des politischen Diskurses gerückt. Die Verabschiedung des deutschen Klimaschutzgesetzes und die Einführung eines nationalen Emissionshandels für Brennstoffe zum 01.01.2021 waren eine fast logische Konsequenz.
All diese Entwicklungen werden wahrscheinlich auch in naher Zukunft weitere Auswirkungen auf den bereits bestehenden EU-Emissionshandel haben und die im EU-ETS befindlichen Betreiber noch preissensibler in ihrem Handeln werden lassen.
Das nun das Jahr 2019 seinem Ende entgegen geht, möchte Emissionshändler.com® im Emissionsbrief 08-2019 mit seinen Lesern noch einmal die Preisentwicklung im ablaufenden Handelsjahr Revue passieren lassen, sowie auf eine mögliche weitere Preisentwicklung des EUA Preises für die nächsten Monate eingehen.

Das nationale Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) ist im Bundesrat - Bald über 4.000 neue Teilnehmer im Emissionshandel
Mit dem finalen Gesetzesentwurf über ein nationales Emissionshandelssystem (nEHS) für Brennstoffemissionen (Brennstoffemissionshandelsgesetz = BEHG) wurde am 24.10.2019 erstmalig die Grundlage dafür geschaffen, dass Klimaschutzziele in Deutschland gesetzlich festgehalten werden und dass die Emissionen des Verkehrs- und Gebäudesektors in den Emissionshandel aufgenommen werden.
Davon ausgehend, dass das Gesetz mehr oder weniger „gerupft“ am 08.11.2019 den Bundesrat passieren wird und nicht an Fragen der Konformität mit dem Grundgesetz bezüglich der Frage scheitert, ob nicht besser eine CO2-Steuer erhoben werden sollte, als ein nationales Emissionshandelssystem einzuführen (welches erst einmal keines ist), werden wir in Deutschland bereits in 13 Monaten über 4.000 neue kleinere und mittelgroße Teilnehmer im Emissionshandel begrüßen können, die sich wohl einem erheblichen administrativem Aufwand unterwerfen werden müssen.
Im Rahmen seines Emissionsbriefes 07-2019 fasst Emissionshändler.com® die wesentlichsten Punkte des Brennstoffemissionshandelsgesetzes BEHG zusammen und gibt eine Übersicht über die neuen Teilnehmer des nEHS, die in ihrer Mehrzahl aus der Branche des Treibstoff- und Gashandels kommen. Diese erwartet nicht nur ein größerer administrativer Aufwand, sondern auch ein erhebliches Drohszenario was Bußgelder und Ordnungswidrigkeiten betrifft sowie einige sehr spezielle Risiken im Zusammenhang mit einer Doppelbelastung von EU-ETS Anlagen. 
Entwurf BEHG vom 24.10.2019 - Rechtliche Stellungnahme Prof. Klinski

Das Klimaschutzprogramm 2030 gibt dem CO2 einen Preis – was hat das Klima und was der EU Emissionshandel davon?
Über die von der aus CDU/CSU und SPD gebildeten Bundesregierung beschlossenen Eckpunkte für ein Klimaschutzprogramm 2030 ist in der allgemeinen Öffentlichkeit bereits breit berichtet worden. Nicht nur die Oppositionsparteien, auch alle Wissenschaftler, Umweltorganisationen und Medien sowie die meisten Wirtschaftsverbände haben diese Eckpunkte einheitlich mehr oder weniger negativ kommentiert, da dem Programm eine Wirkung auf das Klima schlicht abgesprochen wird.
Warum und wieso das so ist und welche einzelnen Auswirkungen (oder eben auch nicht) das Klimaschutzprogramm 2030 in seiner jetzigen Ausprägung entwickeln wird und welche noch nicht bekannten negativen Auswirkungen auf Klima und Emissionshandel zu erwarten sind, führt Emissionshändler.com® in seinem hier vorliegendem Emissionsbrief 06-2019 in einem 1. Teil aus (2. Teil im Emissionsbrief 07-2019).

Steigender EUA-Preis bringt Betreiber in Bedrängnis – Aktueller Preisrückgang letzte Chance zum Kauf?
Wie kann ein Anlagenbetreiber aus dem verpflichtenden Emissionshandel mit der Preissteigerung der EUA-Zertifikate in den letzten 18 Monaten umgehen?
Auch Emissionshändler.com® hat hierzu keine befriedigende Antwort, jedoch scheint es offensichtlich, dass sich eine vergleichbare Preisentwicklung wie ein Jahr zuvor wiederholt, nur auf einem höheren Preisniveau.
Betreiber sollten daher ernsthaft überlegen, die sich derzeit bietende Chance zum Kauf von Zertifikaten zu nutzen, die der aktuelle Preisrückgang den Unternehmen und Versorgern bietet, da ein erneutes, wesentlich höheres Preisniveau im März/April 2020 zu erwarten ist.
Anschließend an die Analyse der Preisentwicklung führt Emissionshändler.com® in seinem  Emissionsbrief 05-2019 die Veränderungen und Probleme weiter aus, die scheinbar aufgrund der Einsetzung eines zweiten Prüfers bei den Zuteilungsanträgen 2021-2025 resultieren.

Der zweite Prüfer verursachte indirekt neuartige Probleme – Anlagenbetreiber riskierten im Juni ihre kostenlose Zuteilung
Das hatten sich viele Anlagenbetreiber im Juni 2019 sicherlich völlig anders vorgestellt. Statt die von der DEHSt gegenüber der EU herausgeholte Fristverlängerung entspannt bis zum 29.06.2019 zu nutzen (EU-Vorgabe war 31.05.), haben offensichtlich eine höhere Anzahl von Betreibern in der letzten Juniwoche etliche stressige Tage verbracht, damit der Zuteilungsauftrag pünktlich an die DEHSt versendet werden konnte.
Ganz offensichtlich spielte hier erstmal die Tatsache eine Rolle, dass ein zweiter Prüfer eine Begutachtung des Zuteilungsantrages vornehmen musste und damit unbeabsichtigt ein bisher „gut funktionierendes System“ der Zusammenarbeit eines Betreibers mit seinem ihm lang bekannten „Haus und Hof“-Verifizierer durcheinander-brachte. Tatsächlich birgt diese neue Konstellation nach Erfahrungen von Emissionshändler.com® einige neu entdeckte Risiken, die in diesem hier vorliegenden  Emissionsbrief 04-2019 und in  einer Fortsetzung im Emissionsbrief 05-2019 dargestellt werden.  
Des Weiteren beendet Emissionshändler.com® im 3. und letzten Teil seiner Folge den Vergleich zwischen dem EU-ETS und dem neuen CORSIA System für den weltweiten Emissionshandel der Luftfahrtgesellschaften.

Hinweise zum Zuteilungsantrag - Gutachten zur Bestimmung des Kesselnutzungsgrades kann Beschaffungskosten senken
Rund 6 Wochen vor der Abgabe der Zuteilungsanträge 2021-2025 sehen sich Betreiber mit einem Preisniveau von mehr als 25 Euro pro CO2-Zertifikat konfrontiert, welches sich mittel- und langfristig sicher noch steigern wird.
Bei solchen Aussichten gilt es, jegliche Chance auf eine eventuelle Optimierung der Faktoren eines Zuteilungsantrages zu nutzen. Hierbei sollte insbesondere jede Möglichkeit genutzt werden, die Kesselnutzungsgrade und damit die Aktivitätsraten zu erhöhen. Welche Möglichkeiten es hierzu gibt und was die Regeln der neuen EU-ZuVO hierbei zulassen, erläutert Emissionshändler.com® in seinem hier vorliegenden Emissionsbrief 03-2019.
Zusätzlich werden den Anlagenbetreibern einige weitere Hinweise und Tipps gegeben, was bei der Erstellung der Zuteilungsanträge beachtet werden sollte und wie die Excel-Tools der DEHSt eingesetzt werden sollten.

Das FMS der DEHSt für die Zuteilungsanträge 2021-2025 ist da! - Die ersten Arbeiten von Emissionshändler.com mit der Software
In der letzten Woche des März 2019 war es dann soweit: Die DEHSt stellte die verschiedenen Formulare des Antrages auf kostenlose Zuteilung der Emissionsrechte für den Zeitraum 2021-2025 zur Verfügung. Da bereits Mitte März die offizielle Abgabefrist für den Antrag auf den 29.06.2019 festgelegt wurde, ist nun der Zeitraum der Arbeiten definiert, in dem sich die Verantwortlichen mit der Thematik beschäftigen dürfen.
Wie von einigen Insidern erwartet, gibt die Software einige Überraschungen preis, die den Zeitplan der jeweilig Verantwortlichen vermutlich stärker durcheinanderbringen werden, wie z. B. der erneuten Ermittlung der Aktivitätsraten (statt der erwarteten Übernahme der Werte aus den Mitteilungen zum Betrieb) und der damit sich ergebende erhebliche Aufwand bei der Eingabe der Felder in das bereitgestellte Excel-Tool.
Im vorliegenden  Emissionsbrief 02-2019 teilt Emissionshändler.com® daher einige Erkenntnisse und Erfahrungen bei der Erstellung eines ersten Zuteilungsantrages im FMS der DEHSt mit seinen Lesern.
Des Weiteren führt Emissionshändler.com® mit seinem 2. Teil den Bericht zu CORSIA fort, der im Emissionsbrief 01-2019 begann.

Das CORSIA-Regelwerk und das EU-ETS – DEHSt gibt Ende der Antragsfrist bekannt – Arbeiten zum BDR sollten beginnen
Ab dem Jahre 2020 wird sich nun auch die Flugbranche eigenen verbindlichen Zielen im Klimaschutz unterwerfen. Beim Treffen der UN-Luftfahrtorganisation ICAO im kanadischen Montreal wurden weitere Regeln zum klimaneutralen Wachstum ab 2021 festgelegt sowie detailliertere Kriterien für die Nutzung von CO2-Zertifikaten in ihrem Regelwerk CORSIA beschlossen. Insbesondere ging es auch um die Nutzung bzw. Ausschluss von Zertifikaten aus fraglichen Klimaschutzprojekten und eventuellen Restbeständen bisher nicht genutzter CER-Schrottzertifikate aus dem EU-Emissionshandel.
Um nun das Regelwerk von CORSIA besser zu verstehen und deren paralleles Miteinander mit dem EU-ETS für Airlines zu verstehen, gibt Emissionshändler.com® einen Überblick über die wichtigsten Regelungen.
Da die DEHSt am 15.03.2019 bekanntgab, dass die Frist zur Abgabe der Anträge auf kostenlose Zuteilungen am 29.06.2019 endet, führt Emissionshändler.com® im hier vorliegenden Emissionsbrief 01-2019 noch einmal aus, welches die ersten Schritte beim Baseline Data Report sein sollten, mit dem die Betreiber ihre entsprechenden Arbeiten beginnen können.

Schneeball Erde – Rückschau in die Frühzeit unserer Welt - Nicht nur Temperaturen, sondern auch die EUA-Preise steigen
Die rund 200 Länder der UN-Klimakonferenz COP24 in Kattowice/Polen haben sich am 16.12.2018 geeinigt, wie sie das Pariser Klimaabkommen vom November 2016 umsetzen wollen und wie die konkreten Regeln dazu ausgestaltet werden und für wen diese wie gelten sollen.
Die Verhandlungen in Kattowice standen stark unter dem Einfluss des 1,5-Grad-Berichtes, den der Weltklimarat IPCC Anfang Oktober 2018 veröffentlichte und der anscheinend auch die hartnäckigen Klimasünderstaaten beeindruckte.
Gemäß dem Bericht drohen bei einer Erwärmung der Erde von mehr als 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau katastrophale Folgen. Aber schon jetzt ist es absehbar, dass die Erderwärmung Ende 2100 bis zu drei Grad betragen wird.
Aus diesem Grunde möchte Emissionshändler.com® einen größeren Rückblick in unsere Erdgeschichte geben, in der bereits mehr als eine Klimakatastrophe stattfand.
In unserem Emissionsbrief 10-2018 geht Emissionshändler.com® zudem auch auf die aktuelle Preisentwicklung der EUA ein, die viele Betreiber mit Sorge betrachten.

Konsultationsprozess zu den Zuteilungsregeln abgeschlossen – Betreiber kritisieren Fristen, Termine und FAR in englischer Sprache
Am 23. November 2018 lief die Frist für mögliche Stellungnahmen zu der vorläufig letzten Fassung der Free Allocation Rules FAR ab, die am 25.10.2018 dafür von der EU Kommission online gestellt wurden. Von den 59 eingegangenen Stellungnahmen von Betreibern, Verbänden und anderen Institutionen war neben Kommentaren zu fachlichen Spezialproblemen überwiegend starke Kritik an den zu kurzen Antragsfristen, der terminlichen Legung der Antragsphase in die Ferienzeit, an nicht einheitlichen Antragsformularen, an nicht erkennbaren Zuteilungsmengen und am Sammeln unnötiger Daten geübt worden. Insbesondere jedoch daran, dass die FAR ausschließlich in englischer Sprache vorliegen und sich die Fachverantwortlichen damit nicht ausreichend gut und rechtzeitig beschäftigen können.
Zur Problematik der sich daraus ergebenden zu kurzen Vorbereitungszeit für Betreiber hat Emissionshändler.com® eine Lösung erarbeitet, die im nachfolgenden Emissionsbrief 09-2018 näher dargestellt wird. Des weiteren gibt Emissionshändler.com® im Rahmen seiner 4-teiligen Serie zu den Zuteilungsanträgen weitere Informationen zu den Genauigkeitsanforderungen, den Datenlücken, zu vermuteten Änderungen der Benchmarks sowie zu den Bedingungen der Abgabe des Datentemplates.

Arbeiten am Monitoring Methodology Plan können beginnen –Daten-Template als mögliche Hilfe zum Baseline-Data-Report
Seit Sommer 2018 liegen die Regeln für die Anträge auf kostenlose Zuteilungen vor. Emissionshändler.com® hat dieses umfangreiche Werk mit seinen spezialisierten Mitarbeitern analysiert und zeigt den Anlagenbetreibern in Deutschland in verschiedenen Themenschwerpunkten auf, wie und zu welchen Zeitpunkt die entsprechenden Arbeiten am jeweiligen Zuteilungsauftrag aufgenommen werden können.
In der heutigen, 3. Folge wird der Monitoring Methodology Plan (MMP) thematisiert, der erstmalig von den Betreibern erstellt werden muss und der diesen einiges an Arbeit abfordern wird. Weiterhin wird das Daten-Template vorgestellt, welches Emissionshändler.com® zum ebenfalls neu geforderten Baseline-Data-Report BDR entwickelt hat und dem Betreiber einen hohen Aufwand an Zeit erspart, so dass dieser nicht auf das FMS der DEHSt warten muss.
Wie und wann der Monitoring Methodology Plan erstellt werden kann und was es mit dem Daten-Template auf sich hat, führt Emissionshändler.com® in seinem hier vorliegendem Emissionsbrief 08-2018 zur kostenlosen Zuteilung 2021-2030 aus.

Neue Zuteilungsregeln sehen einen „Baseline Data Report“ vor - Arbeiten an Zuteilungsanträgen können und sollten jetzt beginnen
Die FAR Zuteilungsregeln (Free Allocation Rules) für die Anträge auf kostenlose Zuteilung von Emissionszertifikaten liegen seit Sommer dieses Jahres in englischer Sprache vor.
In ihrer Struktur und ihrem Regelwerk wird sich bis zur finalen Fassung in ein deutsches Formular-Management-System FMS nichts Prinzipielles mehr ändern. Eine Analyse der neuen Anforderungen und des voraussichtlichen Zeitraumes des Antragsverfahrens und eine von Emissionshändler.com® vorgenommene detaillierte  Aufwandsschätzung ergeben aber, dass die allermeisten Betreiber gut beraten sind, bereits im Oktober 2018 mit den Arbeiten an den Anträgen zu beginnen.
Wie dies geschehen kann und mit welchem Teil der Arbeiten jetzt wie begonnen werden kann, führt Emissionshändler.com® in seinem hier vorliegendem Emissionsbrief 07-2018 aus, der der zweite Teil der 4-teiligen Serie zur kostenlosen Zuteilung 2021-2030 darstellt.
Im weiteren Verlauf des vorliegenden Emissionsbriefes gibt die Kanzlei Gleis Lutz einen Überblick über die neueste Rechtsprechung zur Kürzung kostenloser Emissionszertifikate.

Explodierende CO2-Preise und FAR Zuteilungsregeln vermiesen Betreibern Rückkehr aus den Sommerferien
Das hatten sich die meisten Anlagenbetreiber zum Ende der Ferienzeit anders vorgestellt. War der EUA-Preis Mitte Juni 2018 zu Beginn des Sommers schon auf einem gefühlten Hoch bei über 14 Euro angekommen, so verschärfte sich die Lage bis zum 27. August dramatisch auf über 21 Euro/EUA und wird nach fast übereinstimmenden Meinungen des Marktes rasch weiter steigen.
Gleichzeitig wurden die ersten Analysen der Zuteilungsregeln für die kommende Handelsperiode bekannt und lassen anscheinend nicht nur vom Umfang der auszuführenden Arbeiten, sondern auch vom Timing die schlimmsten Befürchtungen von Betreibern wahr werden, die sich in den ersten Monaten des Jahres 2019 einem so noch nie dagewesenen Stress ausgesetzt sehen, damit ihr Antrag im April/Mai fertig wird.
Emissionshändler.com® geht daher in seinem hier vorliegendem Emissionsbrief 06-2018 kurz auf die Situation bei den CO2-Preisen ein und zeigt anschließend den deutschen Anlagenbetreibern in einer 4-teiligen Serie auf, wie diese durch die nächsten Monate bis zur Abgabe des Antrages und seiner zusätzlichen neu geforderten Anhänge kommen, ohne dass fachliche und zeitliche Kapazitätsbeschränkungen den erfolgreichen Zuteilungsantrag gefährden.

Letzte Chance eventuell auf CL-Liste zu kommen - Dem Betrieb im Emissionshandel drohen Millionen Euro an Mehrausgaben
Den Anfang Mai 2018 von der EU herausgegebenen 4 Vorschlagslisten zum Carbon-Leakage Status gehört derzeit die volle Aufmerksamkeit der europäischen Anlagenbetreiber.
Nur die in Liste 1 aufgeführten Branchen können sich sicher sein, das Sie ab dem Jahre 2021 für 10 Jahre eine auskömmliche kostenlose Zuteilung bekommen werden. Da aber die Anzahl der Branchen und Betriebe auf der Liste 1 von der EU im Verhältnis zur vorherigen Handelsperiode 2013-2020 dramatisch verringert wurde, müssen die meisten der Industriebetriebe zittern, völlig leer auszugehen.
Die derzeit einzige Chance der teilweisen dramatischen finanziellen Belastung zu entgehen ist die Möglichkeit, von der üppig gefüllten Liste 2 der Branchen und NACE-Codes herunter zu kommen um noch auf die sichere Liste 1 aufzuspringen.
Wie das gelingen kann und welche äußerst knappen Termine in den nächsten 5 Wochen bis zum 04.08.2018 beachtet werden müssen, zeigt Emissionshändler.com® in seinem hier vorliegenden Emissionsbrief 05-2018 auf.

Der VET Eintrag zum 31. März verkommt zu einem Witz – Großkonzerne verstoßen dauerhaft gegen RegVO 389/2013
Der von fast 14.000 Anlagen und Airlines in der EU vorzunehmende VET-Eintrag im Registerkonto verkommt zu einem schlechten Witz. Die Quote der nicht rechtzeitig zum 31. März eingetragenen CO2-Emissionen des Vorjahres liegt europaweit bei über 15%, in Deutschland bei mehr als 7%.
Schaut man sich die Anlagen der deutschen Unternehmen an, die gegen den Artikel 35 (2) der Registerverordnung auch mehrmals verstoßen haben, so sind dies überwiegend Betreiber der Stahl, Eisen- und Eisenmetallindustrie, die ihre Emissionen von mehreren Millionen Tonnen CO2 nicht rechtzeitig an die EU gemeldet haben - darunter auch mehrere DAX-Unternehmen.
Eine solch hohe Fehlquote kann aber nicht nur als eine indirekte Aufforderung an kleine und mittlere Anlagenbetreiber verstanden werden, ebenfalls solche (fast sanktionsfreien) Verstöße zu begehen, es macht auch die EU-Statistik der jährlichen Emissionen in Europa völlig wertlos.
Darüber hinaus könnte man sich die interessante Frage stellen, was eigentlich die EU mit dieser aus Sicht von Emissionshändler.com® völlig wertlosen Statistik weiter anfängt und wo diese Daten bei welchen anderen Projekten noch verwendet werden.
In jedem Falle gibt Emissionshändler.com® in diesem vorliegenden Emissionsbrief 04-2018 einen tieferen Blick in den Bereich des deutschen Registers und zeigt auch auf, mit welcher Systematik durch wen konkret gegen den Artikel 35 (2) der Registerverordnung verstoßen wird.

CO2 Preise steigen immer schneller und steiler an - Betreiber, die noch Kaufbedarf haben, werden kalt erwischt
Wie bereits im letzten Emissionsbrief prognostiziert, setzt sich die Preistendenz der CO2-Zertifikate weiter nach oben fort. Die Auswirkungen der ab 01.01.2019 geltenden Markt-Stabilitäts-Reserve MSR und die daraus folgende Verknappung der Zertifikate bis zu 25% sind ein entscheidender Preistreiber. Aber auch die vermutlich im Jahre 2017 weiter gestiegenen Emissionen der Unternehmen im verpflichtenden Emissionshandel tragen zu dieser Entwicklung bei. Das wiederum ruft die Investoren und Spekulanten auf den Plan, die Preise von 20 Euro und mehr pro EUA in kürzerer Zeit sehen wollen und darauf auch noch Options-Wetten abschließen. Die von immer mehr europäischen Politikern geforderten hohen CO2 Preise von bis zu 30 Euro (Macron/Frankreich) fangen an, langsam realistisch zu werden.
Anlagenbetreiber, deren Zertifikatebestand nicht mindestens bis 2022 ausreichend ist, sollten sich tatsächlich genau überlegen, ob sie immer noch auf sinkende Preise setzen wollen.
Andererseits zeigt Emissionshändler.com® in diesem Emissionsbrief 03-2018 eine mögliche Variante auf, wie Betriebe mit relativ einfachen Mitteln eine Optimierung ihrer kostenlosen Zuteilung vornehmen können und sich für die neue Zuteilungsperiode eine besonders gute Startposition sichern könnten.

Die EUA Preisentwicklung überholt die bisherigen Erwartungen – Mögliche Gründe und Perspektiven
Immer mehr gleichen sich die Erwartungen von Analysten, Händlern und Anlagenbetreibern an, was steigende EUA-Preise betrifft. Grund dafür sind verschiedene politische und wirtschaftliche Faktoren, die nun auch anfangen, eine Wirkung zu erzielen.
Erstmals hat der EUA-Preis seit dem November 2012 die Marke von 10 Euro/t nach oben durchbrochen und scheint sich in diesen Preisdimensionen auch zu halten.
Betreiber, die noch einen Kaufbedarf für die laufende Handelsperiode haben oder sich bereits auch über ihren Bedarf für den Zeitraum 2021-2030 Gedanken machen, sollten spätestens jetzt ihre Planungen konkretisieren und näher die momentan vorhandenen preistreibenden Einflüsse analysieren.
Emissionshändler.com® stellt in seinem Emissionsbrief 02-2018 die wesentlichsten Faktoren und deren mögliche Gründe für diese Entwicklung der Preise dar und geht mit einem Gastartikel auf die Veröffentlichung der Daten zu den nationalen Allokationen ein, über die der EuGH im Sommer 2017 geurteilt hat.

Kontosperrungen und Strafzahlungen im Emissionshandel – OWiG Ordnungswidrigkeiten-Gesetz greift bei Mitarbeitern u. Vorgesetzten
Strafzahlungen und Ordnungswidrigkeiten stehen weiterhin im Mittelpunkt bei gesetzlichen Verstößen der Anlagenbetreiber im EU-Emissionshandel.
Relativ selten stellt sich immer noch bei Verantwortlichen die Frage, wie es denn zu solcher Art Versäumnis bei beauftragten Mitarbeitern kommen kann und wie vor allem das Szenario einer Strafzahlungspflicht kostengünstig abgewendet werden könnte.
Ebenso selten oder bisher gar nicht stellen sich Betreiber erstaunlicherweise die Frage, wie es sich verhält, wenn Unternehmen gegen das Ordnungs-widrigkeiten-Gesetz OWiG verstoßen und was die Gründe hier sind. Immerhin sind dort Strafen bis zu 500.000 Euro festgelegt. Tatsächlich scheint es bei den Ordnungswidrigkeiten eine Art Durchgriffs-haftung zu geben, die bis auf die beauftragten Mitarbeiter, z. B. Kontobevollmächtigte und Ersteller von Jahresberichten durchschlägt und daher nicht nur Vorstände und Geschäftsführer bedroht.
Nach aller Erfahrung der vergangenen 5 Jahre treten entsprechende Verstöße meist im Zeitraum März/April eines jeden Jahres auf, wenn das ECAS-System mit seinen Mobilfunkproblemen sowie technischen Unzulänglichkeiten rund um den VET-Eintrag die Verantwortlichen belasten und überfordern. Hierbei fällt besonders auf, dass eine Unzahl von verschiedenen technischen Gründen zu einer Kontosperrung führen können, die durch relativ simple Absicherungen hätte vermieden werden können.    
Wie und in welcher Strafen und OWiG vermieden werden können erläutert Emissionshändler.com® in seinem vorliegenden Emissionsbriefe 01-2018.

Das Weihnachtsmärchen vom Kohleausstieg, der dem Klima dient - Nationale Alleingänge gefährden „Rettung der Welt“
Eine Reduzierung der Kohleverstromung in Deutschland ist weder ein effektiver noch ein effizienter Klimaschutz. Hierfür muss kein einziges Kohlekraftwerk stillgelegt werden, wie bestimmte politische Parteien und Marktakteure glauben lassen wollen.
Die dadurch frei werdenden Emissionsrechte verschwinden eben nicht in voller Höhe in einer MSR sondern werden nur rund zur Hälfte dem Markt entzogen, wie eine etwas detailliertere Betrachtung zeigt.
Damit ist klar: Für einen tatsächlich effizient wirksamen und zugleich volkswirtschaftlich kosteneffizienten Klimaschutz muss in Deutschland kein einziges Kohlekraftwerk in einem nationalen Alleingang stillgelegt oder dessen Auslastung gesetzlich begrenzt werden. Wie das gehen kann, zeigt Emissionshändler.com® in seinem Emissionsbrief 12-2017.
Darüber hinaus sind die Alleingänge von nationalen Regierungen im Umfeld des Europäischen Emissionshandel kontraproduktiv, da sie den Emissionshandel überflüssig und unsinnig machen, wie in einem weiteren Artikel zur „Rettung der Welt“ in diesem Emissionsbrief ausgeführt wird. 

EU-Rat/Parlament einig: Im EU-ETS werden bis zu 1,5 Mrd. EUA gelöscht - Zwei Zuteilungsverfahren für 4. Handelsperiode
Das EU-Parlament und der Rat sind sich im Zuge der Trilogie-Verhandlungen einig geworden. Um den Bestand an EUA-Zertifikaten zu reduzieren, werden diese ab 2019 jährlich in die Markt-Stabilitäts-Reserve übertragen, wo diese unter bestimmten Bedingungen endgültig gelöscht werden können.
Damit ist der Weg frei für einen deutlich höheren Zertifikatepreis, der u. a. die Betreiber im EU-Emissionshandel zu Modernisierung und Effizienzsteigerungen antreiben soll sowie für eine Änderung der EU-Direktive noch in diesem Jahr.
In unserem Emissionsbrief 11-2017 zeigt Emissionshändler.com® außerdem auf, wie der derzeitige Stand zur Datenerhebung und zum Antragsverfahren auf kostenlose Zuteilungen ist und welche Fristen Betreiber dazu erwarten können.
Des Weiteren wird der zweite Teil der Analyse des Anbietermarktes im deutschen EU-Emissionshandel veröffentlicht, der sich nach Einschätzung von Emissionshändler.com® im Zuge der Einführung von MIFIDII bereits verändert hat.

Kommt der CO2-Mindestpreis? Wenn ja und wie? - Die zukünftigen Anbieter von EUA für Anlagenbetreiber
Die Diskussion um einen Mindestpreis für CO2 in Europa wird lauter, nicht nur seit dem der neue französische Präsident das Preisziel mit 30 Euro je Tonne vorgegeben hat.
Auch im deutschen Inland nimmt die Debatte um eine „Bepreisung“ des CO2 und einen Mindestpreis Fahrt auf. So waren in den Bundestagswahlprogrammen von SPD und Grünen entsprechende Forderungen enthalten, die bei den Grünen sogar auf eine rein nationale Einführung in Deutschland hinausliefen. Nicht überraschend ist daher, dass von den Grünen nahestehenden Kreisen für die anstehenden Verhandlungen zur Bildung einer Jamaika-Koalition die Aufnahme der Einführung eines „CO2-Mindestpreises“ in die Koalitionsverein-barung gefordert wird. Dagegen steht aber auch die ausdrückliche Ablehnung eines solchen staatlichen Eingriffes in die freie Marktpreisbildung durch die FDP.
Was es mit dem „CO2-Mindestpreis“ auf sich hat und ob und wie dieser umzusetzen ist, wird im vorliegenden Emissionsbrief 10-2017 ausgeführt.
Des Weiteren untersucht Emissionshändler.com® die Situation der CO2-Anbieter in Deutschland, nachdem klar ist, dass die MIFID II zum 3. Januar 2018 startet.

Die MIFID II - Für Händler und Betreiber eine ernsthafte Herausforderung ab 2018 oder „Panikmache“ im Markt!?
Nach jahrelangem Tauziehen steuern Anlagenbetreiber und Händler im CO2-Markt nunmehr dem Beginn der Umsetzung der MIFID II zum 03.01.2018 entgegen.
Mehr oder weniger stellt sich spätestens jetzt für die Gruppe der Betreiber und den einen oder anderen Händler die Frage: Wer darf eigentlich noch unter welchen Bedingungen Emissionszertifikate an wen für welchen Zweck kaufen oder verkaufen?
Da in aller Regel für mittlere und kleinere Anlagenbetreiber ausschließlich der Spothandel und nicht der Terminhandel interessant sein dürfte, stellt Emissionshändler.com® für diesen Kreis der Betreiber die wichtigsten Regelungen klar.
Diese Klarstellung ist deshalb besonders wichtig, weil es nach Beobachtung von Emissionshändler.com® seit Beginn des Jahres 2017 Aktivitäten des einen oder anderen Händlers in der EU gibt, kleine und mittlere Betreiber mit Aussagen absichtlich oder unabsichtlich zu verwirren und teilweise auch zu täuschen.
Aus diesem Grunde nimmt Emissionshändler.com® im hier vorliegenden Emissionsbrief 09-2017 zu einigen Aussagen von „Wettbewerbern“ Stellung, die Betreibern in Deutschland in Form von Broschüren und PDF-Dateien zugegangen sind und ließ sich bei deren Kommentierung hierbei von der bekannten Kanzlei Becker Büttner Held in Berlin beraten.

Wahlkampf 2017 in Deutschland – Welche Partei positioniert sich wie zum EU-Emissionshandel?
Dass Afd und DIE LINKE sich vom Rand des Parteienspektrums aus mit dem EU-Emissionshandel nicht anfreunden können und dazu konsequenterweise auch eine extreme Meinung haben, darf im Bundestagswahlkampf 2017 keinen überraschen.
Dass die Partei der Klimakanzlerin sich um fast jegliche Aussagen drückt und folgerichtig weg duckt und fast keine Position zum EU-ETS bezieht, dürfte taktische Gründe haben.
Dass allerdings die FDP so klar für eine effektive und zugleich volkswirtschaftlich kosteneffiziente Klimaschutzpolitik durch ein verbessertes EU-ETS eintritt, war so bisher nicht zu erwarten.
Emissionshändler.com® zeigt in seinem Emissionsbrief 08-2017 auf, welche der sechs höchstwahrscheinlich im nächsten Bundestag vertretenen Parteien welche direkten und indirekten Aussagen zum EU-ETS publiziert haben und kommentiert diese.

VET-Bericht der DEHSt zeigt wirkungslose Förderungen des BMUB bei Non-ETS-Emissionen auf - EUA Übermengen steigen
Am 01. Juni 2017 wurde der VET-Bericht über die Emissionen des EU-ETS durch die DEHSt veröffentlicht. Damit wird jährlich u.a. über die Gesamtemissionen im Vorjahr der deutschen Anlagen, die Teil des EU-Systems handelbarer Emissionsrechte (EU-ETS) sind, und deren Struktur berichtet.
Aus dem VET-Bericht geht eindeutig hervor, dass das EU-ETS seine Aufgaben erfüllt hat, nicht aber die Bereiche des Non-EU-ETS in Deutschland. Genau dies wird jedoch vom Bundesumweltministerium nicht eingestanden und die Schuld einem „nicht funktionierenden EU-ETS“ in die Schuhe geschoben, statt milliardenschwere ineffektive Förderprogramme zu stoppen und diese Gelder lieber in effizientere Maßnahmen zu stecken.
In einem Gastbeitrag von Jürgen Hacker wird dieser Zusammenhang transparent gemacht und mit Zahlen aus dem VET-Bericht der DEHSt (die bekanntermaßen eine Behörde des UBA und damit des Bundesumweltministerium ist) belegt.
Weiterhin geht Emissionshändler.com® in seinem Emissionsbrief 06-2017 auf den Aspekt der Übermengen der Emissionszertifikate im EU-ETS ein, der im VET-Bericht zwar objektiv dargestellt wird, in seiner Konsequenz der Auswirkungen auf einen Zertifikatepreis doch beachtenswert sein sollte.

Kanada auf dem Weg zu Emissionshandel und CO2-Steuer - TRILOG-Verhandlungen gehen über die Sommerpause
Kanada auf dem Weg zu einem eigenen Emissionshandelssystem und einer CO2-Steuer. Das  Ontario Cap and Trade Regime als ein aktuelles Beispiel für den nordamerikanischen Emissions-handel – Eine Beschreibung wesentlicher Punkte aus  Erfahrungen vor Ort von RA Dr. Marc Ruttloff.
Des Weiteren berichtet Emissionshändler.com in seinem Emissionsbrief 05-2017 weiterhin zu den am 4. April 2017 begonnenen TRILOG-Prozessen und den teils konträren Positionen der Beauftragten von EU-Parlament, EU-Rat und der EU-Kommission zu den Rahmenbedingungen des Emissionshandels ab 2021.
Hierbei steht im Mittelpunkt, die deutliche Reduzierung der kostenlosen Zuteilung von Emissionsrechten für Anlagenbetreiber. Fortsetzung aus dem Emissionsbrief 04-2017.

TRILOG-Verhandlungen bestimmen die EUA-Preisperspektiven - Millionen von CO2-Emissionen am 31.03. nicht gemeldet
Am 4. April 2017 fand die erste Zusammenkunft der drei Beteiligten am TRILOG-Prozess statt. Der Start der Verhandlungen der Beauftragten von EU-Parlament, EU-Rat und der EU-Kommission über ihre unterschiedlichen Positionen wird sicherlich einige Monate andauern. Am Ende des Abstimmungs- und Kompromissprozesses wird den betroffenen Anlagenbetreibern ein Paket vorgelegt, welches nicht nur in finanzieller Hinsicht schwere Belastungen vermuten lässt, sondern auch in anderer Hinsicht wie z. B. beim Reporting zusätzliche Aufgabenfelder auftun wird.
Wie und in welcher Form die verschiedensten Positionen der drei Beteiligten aufeinandertreffen und was dann am Ende auf den Anlagenbetreiber dabei herauskommen könnte, führt Emissionshändler.com® in diesem und folgendem Emissionsbrief aus.
Des Weiteren geht Emissionshändler.com® im hier vorliegenden Emissionsbrief 04-2017 wie schon in 2016 auf die nicht erfolgten VET-Einträge deutscher Anlagenbetreiber ein (eine Auflistung hier) und gibt Einblicke in den zum 01.01.2017 begonnenen Emissionshandel in Ontario/Canada.

Bei Abgabe des CO2-Jahresberichtes 2016 sollte auf Betriebsgeheimnisse und korrekt bestätigte VET-Einträge geachtet werden
Die sorgfältige Erarbeitung des CO2-Jahresberichtes für das Jahr 2016 und dessen Abgabe an die Deutsche Emissionshandelsstelle bis spätestens 31. März 2017 gehört zu den regelmäßigen und allen Betreibern bekannten Aufgaben.
Ein besonderes Augenmerk sollte von den Betriebsleitern und Geschäftsführern der Betreiber jedoch darauf liegen, ob denn ihre beauftragten Mitarbeiter wichtige Details zu Geschäftsgeheimnissen im CO2-Jahresbericht des Betriebes beachten haben und ob alle Regeln einer VET-Meldung an die EU den Verantwortlichen bekannt sind.
Die aus dem Jahre 2016 bekannt gewordenen Versäumnisse rund um den zusätzlich notwendigen VET-Eintrag im Register hatten bei über 60 Anlagen in Deutschland zu Kontosperrungen geführt, die teilweise deutliche strukturelle Schwächen in der Registerkontoführung der Betriebe zu Tage förderten.
Weiterhin führt Emissionshändler.com® in seinem Emissionsbrief 03-2017 weiter aus, welche  weiteren Neuerungen und Änderungen bezüglich Mitteilungspflichten, Versteigerungen und Abgabepflicht für Anlagen mit CCU-Technologien auf Anlagenbetreiber 2021-2030 zukommen werden.

Deutliche Reduzierung der kostenlosen Zuteilung ab 2021 – Für Betreiber vereinfachtes Antragsverfahren in Sicht
Aus dem ENVI-Paket des Umweltausschusses des Europäischen Parlamentes (Emissionshändler.com® berichtete im Emissionsbrief 01-2017) ist nun am 15. Februar 2017 ein EP-Paket des Europäischen Parlaments geworden.
Das Europaparlaments (EP) hatte am 15. Februar in erster Lesung über die Änderungsanträge zum Vorschlag der EU-Kommission zur Weiterentwicklung des EU-Systems handelbarer Emissions-rechte (EU-ETS) abgestimmt. Vorangegangen waren monatelange harte Verhandlungen zwischen den Berichterstattern der verschiedenen Fraktionen über Kompromissmöglichkeiten.
Trotz des mit ganz großer Mehrheit von 53 zu 5 Stimmen bei 7 Enthaltungen im Umweltausschuss des EP (ENVI) bereits als Kompromiss angenommen Änderungspakets fanden auch zu einzelnen Teilen dazu im Plenum des Parlaments noch Kampfabstimmungen statt. Die von Industrie-nahen Abgeordneten eingebrachten Änderungsanträge wurden – teilweise doch sehr überraschend - angenommen. Mehr in unserem Emissionsbrief 02-2017.

Vermutliche Zuteilungsregeln 2021-2030 liegen auf dem Tisch – Das ENVI-Paket birgt unschöne Nachrichten für Betreiber
Anlagenbetreiber werden sich in nächster Zeit auf einige unerwartete Entwicklungen bei den Zuteilungsregeln im EU-ETS für die nächste Handelsperiode einstellen müssen.
Das Paket, welches der ENVI-Umweltausschuss des Parlaments gepackt hat und welches in seinen Vorstellungen mehr als deutlich über die Vorschläge der Kommission hinausgeht, setzt ein deutliches Zeichen für eine fast radikale Verknappung der Zertifikate und birgt schlechte Nachrichten für viele Betreiber.
Emissionshändler.com® zeigt erstmals auf, welche Regeln und Veränderungen die nächste Handelsperiode bringt und in welchen Teilperioden 2021-2025 und 2026-2030 welche Bedingungen und Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um noch eine kostenlose Zuteilung zu erhalten.
Weiterhin wird im Emissionsbrief 01-2017 dargestellt, welche Preissignale von solcher Art politischer Nachricht ausgehen könnten und inwieweit ein Anlagenbetreiber sich bei seinen Kaufentscheidungen für das Kalenderjahr 2017 darauf einstellen sollte.

Emissionsbriefe 2006 bis 2016 finden Sie im Archiv