Der CO2-Jahresbericht

Wichtig, aber auch richtig?

Betreiber einer Anlage wissen, dass zu Beginn eines jeden Jahres bis zum 31. März der Behörde DEHSt der CO2-Jahresbericht vorzulegen ist.

Bei dem CO2-Jahresbericht (JB) handelt es sich um eine Zusammenstellung der Menge aller Brennstoffe der Anlage - in der Regel CO2-Emissionen.

Basierend auf dem aktuellen, von der DEHSt genehmigten Überwachungsplan müssen Sie daher fossile Brennstoffe, Ersatzbrennstoffe und biogene Brennstoffe aufführen, die von Ihrer Anlage im Vorjahr verbrannt wurden und die dabei entstandenen CO2-Emissionen ermitteln.
Der Beginn Ihrer Arbeiten sollte Anfang Dezember auf Basis der Brennstoffdaten Januar-November liegen, spätestens aber bei Vorliegen der letzten Energierechnung des Vorjahres Anfang Januar.

Mit der Abgabe des Jahresberichtes kommen Sie Ihrer Pflicht nach, die DEHSt über die Emissionsmengen des Vorjahres sowie zu der Zusammensetzung und den Emissionsfaktoren der verwendeten Brennstoffe zu informieren. Insbesondere dient Ihr JB dazu, dass die Behörde in Verbindung mit dem auch von Ihnen erstellten Überwachungsplan nachvollziehen kann, inwieweit die Qualität Ihres CO2-Jahresberichtes den gesetzlichen Vorgaben entspricht, d. h. ob dieser durch Sie richtig, vollständig und konsistent erstellt worden ist.  

Da der JB das zentrale Mittel der Berechnung der Emissionsmengen ist, wird dieser nach Erstellung durch eine von Ihnen beauftragte Prüforganisation im 4-Augen-Prinzip verifiziert. Sollten nach Abgabe des CO2-Jahresberichtes an die DEHSt bei einer Prüfung innerhalb der nächsten 5 Jahre festgestellt werden, dass die CO2-Menge höher ist als die von Ihnen zwischenzeitlich zum 30. April abgegebenen EUA-Zertifikate, so hat dies eine Strafe von 100 Euro pro Tonne CO2 zur Folge.

Geben Sie den CO2-Jahresbericht nicht fristgemäß bis zum 31. März ab, so erfolgt ab dem 01. April eine automatische Sperrung Ihres Registerkontos, von dem dann keine Zertifikate mehr wegbewegt werden können.

Weitere Informationen zum CO2-Jahresbericht im Menüpunkt Emissionswissen/CO2-Menge.

Genau wie im letzten Jahr: Kaum ist die Mitteilung zum Betrieb Ende Januar abgegeben, dann ist es bereits höchste Zeit, die Arbeiten am CO2-Jahresbericht zu beginnen. 
Bis zum 31. März. muss der Jahresbericht bei der DEHSt eingereicht sein. Schon im Vorjahr hatten Sie sich vorgenommen, bereits Anfang Dezember alle bisherigen Messwerte des Jahres zusammenzutragen: dann kam doch noch etwas dazwischen.

In solchen Situationen sollte in Ruhe und überlegt vorgegangen werden. Ein CO2-Jahresbericht der nicht richtig, nicht vollständig und vor allem in seinen Daten nicht konsistent abgegeben wird, kann durchaus fatale Konsequenzen wie Kontosperrungen oder Falschberechnungen mit anschließenden Strafzahlungen zur Folge haben.

Sofern Sie im Zeitraum Januar-März eines jeden Jahres konkrete Hilfe zur Erstellung Ihres CO2-Jahresberichtes in Übereinstimmung mit Ihrem Überwachungsplan benötigen sowie auch die Dateneingabe in das speziellen Formular-Management-System (FMS) der zuständigen Behörde DEHSt nicht übernehmen möchten und vor allem Unterstützung bei der teilweise aufwendigen Kommunikation mit Ihrem Prüfer benötigen, wenden Sie sich bitte umgehend an Emissionshändler.com®, um ein entsprechendes Angebot für Ihre Anlage abzufordern.

Gerne übernimmt Emissionshändler.com® für Sie die Sichtung Ihrer Daten, Tabellen, Messwerte und erstellt Ihnen Ihren Jahresbericht auf der Basis des vorliegenden Überwachungsplanes. Dabei werden fehlende Messwerte, betriebliche Besonderheiten, Brennstoffwechsel und viele weitere Sonderfälle und damit im Zusammenhang entstehende Inkonsistenzen mit fachlicher Expertise von uns bereinigt und plausibilisiert.

Nach der Eingabe aller Daten in das Formular-Management-System (FMS) der DEHSt  und der nochmaligen Überprüfung Ihrer Daten auf Konsistenz erfolgt durch uns die Abstimmung mit dem Prüfer, der dann in aller Regel den Bericht innerhalb seiner Prüforganisation nur noch durchwinkt, sofern dieser auch den Vorgaben des genehmigten Überwachungsplanes entsprochen hat.

Im Anschluss an den Rückerhalt des verifizierten Jahresberichtes von Ihrem Prüfer versenden Sie diesen über VPS an die DEHSt. Eine Übernahme der virtuellen Poststelle durch Emissionshändler.com® kann aus rechtlichen Gründen leider nicht angeboten werden.

Nach dem finalen Versand der signierten Datei des Jahresberichtes bleibt dem Betreiber noch die Pflicht, die Menge der aus dem JB hervorgehenden Emissionen auch in das VET Register einzutragen. Gerne übernimmt auch hier  Emissionshändler.com® die entsprechenden Schritte.

Zur Übernahme der vorgenannten Tätigkeiten erstellt Ihnen Emissionshändler.com® gerne ein Angebot auf pauschaler Basis. Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf!