Der Überwachungsplan

Hier werden Prozesse und Systeme überwacht!

Die Erstellung eines Überachungsplanes zählt zu den Hauptpflichten eines Anlagenbetreibers.
In einem Überwachungsplan (ÜP) werden durch den Betreiber zu Beginn einer Handelsperiode umfangreiche Festlegungen getätigt, mit welchen Messmethoden- und Arten in welchen Betriebssystemen durch welche Mitarbeiter mit welchen Methoden für die nächsten Jahre der Handelsperiode die Menge der Emissionen ermittelt werfen soll.

Der Überwachungsplan soll zudem - neben vielen formalen Angaben zur Anlage und personellen Angaben zu den Verantwortlichen für Übersendung und als Ansprechpartner für die Anlage – vor allem eindeutige Aussagen zur Erfassung der notwendigen Parameter machen, die der Berechnung der CO2-Abgabe der Anlage in jedem Jahr zugrunde liegen. Dazu zählt vor allem die Messung der Brennstoffmengen, die in der Anlage verfeuert werden und ein detaillieter Überblick über die relevante Messtechnik sowie deren Eichung und Eichfristen.

Der Überwachungsplan ist jährlich zu überprüfen und zu aktualisieren. weil dieser die Grundlage für die jährliche Erstellung des Emissionsberichtes darstellt. Der Überwachungsplan soll deswegen sicherstellen, dass die im CO2-Emissionsbericht der Behörde DEHSt mitgeteilten CO2-Emissionen des jeweiligen Vorjahres exakt und richtig sind.
Die Anforderungen an den Inhalt eines Überwachungsplanes sind im Wesentlichen in gesetzlichen Vorgaben geregelt.