Der CO2-Jahresbericht im BEHG

Die Ermittlung der CO2-Mengen

Als Teilnehmer am nationalen Emissionshandelssystem nEHS wissen Sie, dass gemäß  BEHG §7 (1) durch Ihr Unternehmen ein Emissionsbericht zu erstellen ist, der in elektronischer Form der Behörde DEHSt vorzulegen ist.

Als Teilnehmer im nEHS sind Sie verpflichtet, diesen CO2-Jahresbericht für das jeweilige vergangene Kalenderjahr zu erstellen. Die in Verkehr gebrachten Mengen an CO2 können erst am Anfang eines Jahres für das vergangene Jahr ermittelt werden. Basis der Berechnung sind die in Verkehr gebrachten Mengen an Brennstoffen und deren Emissionsfaktoren, abzüglich eventueller Doppelerfassungen.
Somit ist der Beginn der Arbeiten an Ihrem CO2-Jahresbericht bereits im Frühjahr eines Jahres möglich und sinnvoll. Abgeschlossen sollten die Arbeiten jedoch spätestens im Juli sein, da Sie bis zum 31. Juli des Folgejahres  die Brennstoffemissionen des Vorjahres auf Basis Ihres Überwachungsplans ermittelt und im Rahmen des Jahresberichts zertifiziert abgegeben haben müssen. Denken Sie daran, dass der Zertifizierungsprozess ebenfalls Ressourcen bindet.

Vor Abgabe des Berichtes, der in einem elektronischen Formular-Management-System (FMS) eingegeben sein muss, ist der Jahresbericht einem Prüfer vorzulegen, der diesen verifizieren, d. h. fachlich als richtig, vollständig und in sich konsistent bestätigen muss.

Ein Bericht, der den vorgenannten Kriterien nicht entspricht oder zu spät abgegeben wurde, führt zu einer Sperrung Ihres Zertifikatekontos. Zudem können Bußgelder bis zu 500.000 Euro erhoben werden.

Ein vollständiger, richtiger und konsistent erarbeiteter CO2-Jahresbericht der rechtzeitig abgegeben wird, erspart Ihnen im Nachhinein viel Zeit und womöglich auch hohe Geldstrafen.

Der Jahresbericht (JB) führt die Menge und die Art Ihrer in Verkehr gebrachten Brennstoffe auf und errechnet über die Emissionsfaktoren die in Verkehr gebrachten CO2-Mengen auf Basis Ihres aktuellen Überwachungsplanes, abzüglich eventueller Doppelerfassungen. Ein den gesetzlichen Vorgaben nicht entsprechender Jahresbericht kann - bei falsch oder unvollständig ermittelten CO2-Mengen - enorme Geldstrafen (Sanktionen) nach sich ziehen und im schlimmsten Falle die Existenz Ihres Unternehmens gefährden.

Sofern Sie im Zeitraum Mai-Juli eines jeden Jahres konkrete Hilfe zur Berechnung der Emissionen, der kompexen Thematik der Doppelerfassung und der Erstellung des Jahresberichtes im speziellen Formular-Management-System (FMS) der zuständigen Behörde DEHSt und der Kommunikation mit Ihrem Prüfer benötigen, wenden Sie sich bitte umgehend an Emissionshändler.com®, um ein entsprechendes Angebot für Ihre Anlage abzufordern.

Da die Erstellung Ihres Emissionsberichtes immer im Einklang mit der aktuellen Fassung Ihres Überwachungsplanes erfolgen muss und über die Jahre eventuell auch Änderungen bei in Verkehr gebrachten Brennstoffen und deren Emissionsfaktoren zu erwarten sind, stellt die richtige, vollständige und konsistente Erstellung des JB für Sie eine echter Herausforderung dar. Insofern kann es auch viel Sinn machen, solcherlei Prozesse dauerhaft an einen externen Dienstleister zu vergeben. Gerne bieten wir Ihnen unsere Unterstützung an.

Insbesondere macht dies viel Sinn, da Sie in der Einführungsphase 2021-2025 den Vorteil des Erwerbs von Zertifikaten bis Ende Februar zu Vorjahrespreisen nutzen sollten! Dies ist aber nur möglich, wenn Sie bis zu diesem Zeitpunkt - trotz Ihrer saisonalen Belastung im Winter - Ihre Emissionen des Vorjahres schon kennen, indem Ihre Mitarbeiter - oder eben ein externer Dienstleister - sich am Jahresanfang der Erstellung des Jahresberichtes annimmt.

Eine Unterstützung in Sachen Erstellung des jährlichen Jahresberichtes bieten wir Ihnen gerne entweder als einmalige oder als dauerhafte Leistung im Rahmen unseres BEHG-Paketes an.

Weitere Infos zu: Überwachen und Berichten im nEHS/BEHG