Die Abgabe von Zertifikaten

Die Abgabe von Zertifikaten ist das zentrale Element des nEHS

Jedes Jahr müssen die Inverkehrbringer gemäß BEHG §8 bis zum 30.09. Zertifikate entsprechend der Höhe der von ihnen im Vorjahr ausgestoßenen und im Jahresbericht festgehaltenen Brennstoffemissionen in ihrem Registerkonto an die zuständige Behörde DEHSt abgeben. Jedes Zertifikat berechtigt zum Ausstoß einer Tonne CO2.

Für jedes zum 30.09. fehlende, nicht abgegebene Zertifikat werden Sie als BEHG-Betroffener mit einer Strafe belegt.
In der Einführungsphase von 2021 bis 2025 wird für jedes nicht abgegebene Zertifikat das Doppelte des Festpreises fällig, zu dem in dem jeweiligen Jahr Zertifikate erworben werden können. Das bedeutet, dass die Zahlungspflicht über die ersten fünf Jahre kontinuierlich bis 110 Euro pro Zertifikat ansteigt. In den Jahren ab 2026 werden für jedes fehlende Zertifikat 100 EUR erhoben.

Selbstverständlich bleiben Sie jedoch verpflichtet, die fehlenden Zertifikate bis zum 31.01. des Jahres, das dem Verstoß folgt, zusätzlich auch noch abzugeben.
Da ein Versäumnis, Zertifikate nicht rechtzeitig oder nicht vollständig abgegeben zu haben demzufolge Hunderttausende Euro kosten kann, ist die im BEHG vorgesehene Registerkontoführung gemäß BEHG §12 (2) mit allerhöchster Sorgfalt vorzunehmen.

Eine richtige, vollständige und korrekte Abgabe, von Zertifikaten erspart Ihnen hohe Strafzahlungen, die bei entsprechend hohen CO2-Mengen bis in den 7-stelligen Bereich gehen können und damit eventuell Ihre wirtschaftliche Existenz gefährden würden.

Nicht nur der rechtzeitige Kauf von Zertifikaten ist eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Abgabe sondern insbesondere der technische Zugang zum Registersystem und vor allem gut ausgebildete und verfügbare Kontobevollmächtigte, die die Software des Systems beherrschen.

Sofern Sie als Verantwortlicher in Ihrem Unternehmen auch der Meinung sind, dass alle Prozesse die vor, bei und nach der Abgabe von Zertifikaten an die DEHSt hohe und nicht notwendige Risiken beinhalten können und diese Prozesse lieber in die Hände eines langjährig erfahrenen, externen Kontoführers legen wollen, würde Emissionshändler.com®, gerne diese Aufgabe für Sie übernehmen.

Bei einer erfolgreichen Abgabe von Zertifikaten bedarf es zuvor der Überwindung verschiedener Hürden mit teilweise hohem Risiko. Es geht dabei nicht nur darum, ob die richtige Anzahl von Zertifikate abgegeben wird, sondern auch darum, welcher Kontobevollmächtigte mit welchem Wissensstand zur Abgabe bereit steht und diese korrekt und ohne Fehler bis zum Abschluss bringt.

Von daher kann es sehr viel Sinn machen, den risikointensiven Prozess der Abgabe auf einen externen Spezialisten zu übertragen, der diese Art von Portfoliomanagement seit über 15 Jahren im EU-ETS für seine Kunden in vielen Ländern Europas managt.

Gerne bietet Ihnen Emissionshändler.com® seine Leistungen in einem nEHS-Paket an, welches der kaufmännische Teil unseres CO2-Sorglos-Paketes für BEHG-Betroffene ist. Das nEHS-Paket ist die Ergänzung zu unserem BEHG-Paket, welches der administrative Teil des CO2-Sorglos-Paketes ist.

Weitere Infos zu: Zertifikate und Registerkonto im nEHS/BEHG