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Die Aufgabe

Der Europäische Emissionshandel und die damit einhergehenden gesetzlichen Verpflichtungen betroffener Unternehmen zu einer korrekten Monitoring- und Berichterstattung über ihre Emissionen, einer einwandfreien Registerkontoführung sowie der Beschaffung von notwendigen Emissionszertifikaten kann bei nicht sorgfältiger Umsetzung mit hohen Sanktionen behaftet sein.
Die in verschiedenen EU-Richtlinien, EU-Verordnungen und nationalen Gesetzen zu beachtenden Aufgaben des Emissionshandels haben durch europäische Anlagenbetreiber in aller Regel rechtzeitig, lückenlos, transparent und konsistent zu erfolgen.
Da im Normalfall die Verpflichtungen des Emissionshandels nicht die Kernkompetenz eines Unternehmens darstellen und diese auch nicht im Mittelpunkt ihres Interesses stehen, beschäftigen sich die hierfür verantwortlichen Mitarbeiter mit dieser Thematik nur eine sehr geringe Zeit im Jahr.
Infolge dessen werden oftmals politische Entwicklungen, gesetzliche Neuerungen oder wesentliche preisliche Änderungen im Emissionshandel übersehen, die sich dann in Sanktionen, wirtschaftlichen Nachteilen und Imageschäden niederschlagen können. Die dadurch entstehenden Risiken und Schäden überwiegen bei weitem die auch im Emissionshandel vorhandenen Chancen und können für kleine und mittlere Unternehmen zu eine existenziellen Bedrohung werden.
Insbesondere sind durch die neue EU-Verordnung 389/2013 zusätzliche Risiken auf Unternehmen hinzugekommen, die nur durch eine rechtskonforme Registerkontoführung vermieden werden können. Entsprechend neue Gefahren entstehen hierbei hauptsächlich deswegen, weil durch die Einführung der Rollen von jetzt mindestens zwei aktiv tätigen und vollinformierten Bevollmächtigten im Falle des Ausfalls von Bevollmächtigten oder deren technischen Kommunikationsanlagen für das Unternehmen schwerste wirtschaftliche Nachteile mit über 100 Euro pro emittierter Tonne CO2  entstehen können.