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BEHG-Novelle: Umweltausschuss beschließt Preissenkung

Der Umweltausschuss des Bundestages hat am 14. Oktober wesentliche Änderungen an der geplanten Novelle des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) beschlossen. Der Bundestag hat das überarbeitete Gesetz am 15. Oktober beschlossen. Der Auktionspreis im nationalen Emissionshandel (nEHS) 2027 verbleibt demnach im Korridor von 55 bis 65 Euro je Emissionszertifikat.

Allerdings verzichten die Koalitionsfraktionen darauf, den für 2026 angesetzten Zusatzbedarf von 40 Millionen Zertifikaten bei der Berechnung der Versteigerungsmenge für 2027 abzuziehen. Dadurch steigt die vorgesehene Versteigerungsmenge auf rund 234 Millionen Zertifikate.

Zudem werden die Preise für zusätzliche Zertifikate gesenkt: Der Überschussmengenpreis soll 2027 statt der ursprünglich vorgesehenen 73 Euro nur 71 Euro betragen. Der Nachkaufsmengenpreis für 2027 wird von 75 auf 73 Euro reduziert.

Die Änderungen führen laut Koalition zu Mindereinnahmen von rund 400 Millionen Euro für den Klima- und Transformationsfonds (KTF). Die Bundesregierung soll sich zudem gegenüber EEX und ECC für eine Verringerung der Liquiditätsbelastung einsetzen und alternative Sicherheiten prüfen lassen.

21.10.2026

Ihr Emissionshändler.com Team