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+++Wir liefern EUA und CER2 Zertifikate für Anlagen- und Flugzeugbetreiber+++Herzlich willkommen beim Infoportal für Emissionshandel +++CO2-Sorglos-Paket für den Emissionshandel+++

Herzlich Willkommen bei Emissionshändler.com®

Emissionshändler.com bietet Unternehmen Handels-, Service- und Beratungsleistungen rund um den europäischen Emissionshandel an.
Dabei verstehen wir uns als Dienstleister für die mittleren und kleineren Teilnehmer des verpflichtenden EU-Emissionshandels, denen neben unseren Beratungs- und Handelsleistungen auch Informationsleistungen sowie ein rechtskonformer Service rund um das Registerkonto angeboten werden.

Infobriefe von Emissionshändler.com®

Der Emissionsbrief von Emissionshändler.com® erscheint ca. 12 mal im Jahr in Deutscher und Englischer Sprache (Emissionsbrief und Emission News) und behandelt Themen rund um den Europäischen Emissionshandel.
Hier können Sie Sie Ihren Emissionsbrief bestellen (kostenpflichtig oder kostenfrei).

Preisverfall der Zertifikate: Frankreich strebt EUA-Mindestpreis von 20 Euro/t an - Polnischer CO2-Handel und Spenden

Einen Preiskorridor von 20-30 Euro/t für Emissionsrechte wird von der französischen Regierung zur sofortigen Diskussion gestellt. Mindestens 20 Euro, besser aber 30 Euro/t soll möglichst bald ein Emissionszertifikat kosten, so die Vorstellung der französischen Regierung, die durch Umweltministerin Ségolène Royal und einem Expertengremium Ende Juli 2016 vorgestellt wurde. Im Wesentlichen ging es darum, wie man möglichst schnell den Zertifikatepreis noch in 2016 steigern könnte, um aus dem derzeitigen Preisniveau von teilweise unter 4 Euro/t herauszukommen.
Über den Vorschlag und die Idee der französischen Regierung im Zusammenhang mit dem aktuellen Preisverfall des EUA informiert Emissionshändler.com® in seinem Emissionsbrief 10-2016 (English version here).
Zusätzlich soll aber auch weiter zu Hintergründen berichtet werden, wie es in Polen dazu kommen konnte, das der zweite Hauptbeschuldigte des CO2-Umsatzsteuer-Bertrugsprozesses, Jaroslaw Klapucki bis heute unbehelligt von der Justiz seines Heimatlandes Polen blieb und erst in Frankreich im Ellease-Prozess zur Verantwortung gezogen werden konnte.

Auch Analyse des Umweltbundesamtes UBA attestiert dem EU-Register teilweise gravierende technische Probleme

Nicht nur das von der DEHSt beauftragte ERGOSIGN-Gutachten zur Gebrauchsfähigkeit des Europäischen CO2-Registers wird derzeit diskutiert, sondern auch eine aufwendige Analyse des Umweltbundesamtes UBA zum Harmonisierungsbedarf des EU-Emissionshandels.
Neben vielerlei Aspekten zur Administration wird in mehreren Kapiteln auch auf das „benutzerunfreund-liche und äußerst umständliche“ System des EU-Registers eingegangen.
Da in dieser Analyse des UBA zudem auch zu „teilweise gravierenden technischen Problemen“ und Sicherheitsvorfällen ausgeführt wird, sollten dies betroffene Verantwortliche von Anlagenbetreibern zum Anlass nehmen, sich auch noch einmal detaillierter den Ergebnissen des DEHSt Gutachtens zuzuwenden.
Dies vor allem auch deswegen, weil DEHSt-Fachgebietsleiter Dr. Thomas Schütz zum Gutachten kommentiert: „Wegen der festgestellten Unzulänglichkeiten des Unionsregisters entstehen den nationalen Registerverwaltungen und auch den Unternehmen Aufwände und damit verbundene Kosten, die nicht notwendig sind.“ 
Wie bereits im vorherigen Emissionsbrief begonnen, berichtet Emissionshändler.com® im hier vorliegenden Emissionsbrief 09-2016 (English version here) detaillierter über das ERGOSIGN-Gutachten der DEHSt, aber auch zur Analyse des UBA zum Register.

DEHSt-Gutachten lässt kein einziges gutes Haar am EU-Register - Consus CO2-Betrüger Klapucki erhält 7 Jahre, Mimran 8 Jahre Haft

Das EU-Register mit seiner Software steht schon seit der Einführung im Juni 2012 in der Kritik. Kontobevollmächtigte von Anlagenbetreibern müssen sich mindestens zwei- bis dreimal pro Jahr mit der Materie beschäftigen, so sie denn die notwendigsten Transaktionen durchführen wollen (und müssen).
Die hierbei lauernden Gefahren und Risiken sind nunmehr indirekt und offiziell bestätigt worden, da ein Gutachten der DEHSt dem EU-Register eine völlige Gebrauchsunfähigkeit auf dem Niveau einer Word 4 Anwendung unter MS-DOS bescheinigt hat und zudem schwerwiegende kritische und ernsthafte Probleme beim Gebrauch die Regel und nicht die Ausnahme sind.   
Bereichseiter, Geschäftsführer und Vorstände von emissionshandelspflichtigen Unternehmen sollten sich zusammen mit ihren Kontobevollmächtigten dieser Thematik noch einmal genauer annehmen, da inzwischen auch bekannt geworden ist, dass die EU auf Jahre hinaus keine wesentlichen Änderungen an dieser Software vornehmen wird.
Im hier vorliegenden Emissionsbrief 08-2016 (English version here) zeigen wir die wesentlichsten Ergebnisse des Gutachtens auf und berichten zudem von den neuesten Ereignissen vor Beginn und nach Beendigung des französischen Ellease-Falles.

Der Ellease-Fall in Frankreich – Ein gigantischer CO2-Steuerbetrugsfall, der bald noch weitere Kreise ziehen wird

Der in Frankreich seit Anfang Mai stattfindende Ellease-Prozess wird von französischen Medien nicht zu Unrecht als „Verbrechen des Jahrhunderts“ bezeichnet. In diesem Prozess treten Dinge in einer Art und Weise an den Tag, die einem gut gemachten Hollywood-Drehbuch sehr nahe kommen.
Milliarden von Euro wurden aus dem An- und Verkauf von Millionen von Emissionszertifikaten generiert, die dann von kriminellen Netzwerken im Umfeld der Pariser Börse BlueNext als hinterzogene Umsatzsteuer- und Gewinnsteuer bis zu einer Höhe von 1,6 Milliarden Euro meist außerhalb Europas auf Offshore-Konten geschafft wurden.
Bei solchen Summen Geldes werden meist auch Personen angelockt, mit denen man eher weniger zu tun haben möchte. Andererseits spielen in den Fall auch Immobilienmakler, Pokerspieler, Milliardäre und Kunstsammler eine Rolle, aber auch die Namen von Schauspielern, Musikern und ehemaligen Politikern werden genannt, die indirekt von dem Geldsegen profitiert haben könnten.
Weniger schön, dafür aber umso bedauernswerter ist die Vermutung, dass diesem Ellease-Fall direkt und indirekt 5 ungeklärte Todesfälle bzw. Morde zugeordnet werden könnten, die Beteiligte und/oder Zeugen dieses Verfahrens betreffen.  
Emissionshändler.com® wird in diesem Emissionsbrief 07-2016 eine Zusammenfassung der bisher bekannten Gerichts- und Medienberichte vornehmen, detaillierte Berechnungen und Recherchen veröffentlichen sowie in einem weiteren Brief über noch fast unbekannte Hinweise berichten. Langfassung des Emissionsbriefes mit Links zum EU-Register hier.

Rechtsruck in Polen durch die PiS befördert Veränderungen in der Kohle- und Klimapolitik des Landes

Seit der Übernahme der Macht der rechtsgerichteten PiS in Polen werden auch deren Pläne für die Energie- und Klimapolitik des Landes immer deutlicher.
Mit den Methoden einer strikten Parteibuchwirtschaft werden politische und wirtschaftliche Ziele anvisiert und in atemberaubender Geschwindigkeit umgesetzt. Dass dabei teilweise in skurrilen Nacht- und Nebelaktionen eigenartige Personen in leitenden Stellen installiert werden, ist eher noch Mittel zum Zweck.
Da Kohle und Arbeitsplätze in Polen zentrale Themen sind, muss die nunmehr mit absoluter Mehrheit regierende PiS-Partei schnelle Lösungen für die akut und massiv vorhandenen Probleme finden, auch wenn diese in der Energiewirtschaft des Landes auf nationaler und zukünftig vielleicht auch kommunaler Ebene erheblichen Schaden anrichten werden.   
Emissionshändler.com® als führender CO2-Händler in Polen hat sich seit vielen Monaten im Lande umgehört und recherchiert. Die Ergebnisse finden sich hier im Emissionsbrief 06-2016 (English version here) der nicht nur die polnischen Industriekunden und Wärmeversorger interessieren dürfte, da es demnächst sicherlich auch Auswirkungen auf die Klimapolitik Polens in Brüssel geben dürfte.

Art. 35(2) Register VO massiv von deutschen Betreibern missachtet - EU veröffentlicht Emissionen und zeigt Gesetzesverstöße auf

Der VET-Eintrag, d. h. die jährliche Meldung der Vorjahres-Emissionsmengen an die EU ist für 63 stationäre deutsche Anlagenbetreiber sowie für 10 in Deutschland registrierte Airlines zum 31. März gründlich danebengegangen, zudem wurden zunächst ihre Registerkonten gesperrt, wie es Emissionshändler.com® auch am 04.04.2016 vom Fachgebietsleiter Registerkontoführung der DEHSt, Herrn Dr. Schütz, bestätigt wurde.*
Gemäß Artikel 35 (2) der EU-Registerverordnung 389/2013 sind die Emissionsmengen des Vorjahres durch einen sogenannten VET-Eintrag bis Ende März an das EU-Register zu melden, damit die EU einen vollständigen Überblick über alle Emissionen aller Betreiber der EU bekommt und in die Lage versetzt wird, interne Berechnungen und Kontrollen anzustellen.

Die von der EU am Mittag des 1. April 2016 veröffentlichte Liste der verifizierten Emissionsmengen gibt nunmehr überraschende Erkenntnisse preis, inwieweit sich nun auch deutsche Unternehmen an diesen gesetzlichen Termin nicht gehalten haben.

Die Erkenntnis, wer die Verstöße begangen hat ist dadurch möglich, weil das EU-Register alle nicht rechtzeitig eingetragenen Emissionswerte in dieser Liste separat kennzeichnet und somit die Unternehmensdaten erkennen lässt. Prüft man über die „Permit-Number“ die Angaben der Liste nun im EU-Register noch einmal nach, so werden auch dort die Verstöße angezeigt sowie die relevantesten Daten des Unternehmens vollständig (inklusive etwaiger Verstöße vergangener Jahre) erkennbar.
Emissionshändler.com® zeigt in seinem hier vorliegenden Emissionsbrief 05-2016 (English version here) auf, welche Branchen und welche Unternehmen – durchaus auch mit klangvollen Namen – nach den genannten Listen der EU offenbar gegen diese gesetzliche Vorgabe verstoßen haben und um welche Emissionsmengen es hier in etwa geht. Dabei gehen wir von der Richtigkeit der Angabe der EU zum Stichtag 01.04.2016 aus; etwaige Fehler der EU-Organe bei der Erstellung der Liste konnten nicht überprüft werden, ebenso wenig wie die Frage, ob Unternehmen den VET-Eintrag in den nachfolgenden Tagen  oder im weiteren Verlauf nachgeholt haben.
*Emissionshändler.com® selber kann eine Kontosperrung naturgemäß nicht nachprüfen und stellt daher diese Aussage unter Vorbehalt.

Das CO2-Sorglos-Paket auf der e-World Messe 2016

Hier bei Energy-News als Video

Strafzahlungsrisiken für Betreiber wegen technischer Gründe - Haftung auch ohne Verschulden nach dem Urteil des EuGH

Das ECAS-System mit seinen Mobilfunkproblemen sowie technischen Unzulänglichkeiten rund um den VET-Eintrag prägen die Ablaufprozesse der Registerkontobevollmächtigten im März eines Jahres.  
Hierbei fällt besonders auf, dass eine Unzahl von verschiedenen technischen Gründen zu einer  Kontosperrung führen kann, die durch relativ simple Absicherungen hätte vermieden werden können.    
Wie und in welcher Form Kontosperrungen und Kontoschließungen entstehen und wie diese verhindert werden können, damit keine Strafzahlung eintritt, erläutert Emissionshänd-ler.com® in seinem hier verfassten 2. Teil im seinem Emissionsbrief 04-2016, in dem insbesondere auf die technischen Aspekte beim Betreiber eingegangen wird.

Haftungsrisiken für Anlagenbetreiber im EU-Emissionshandel – Ordnungswidrigkeiten-Gesetz betrifft auch beauftragte Mitarbeiter

Wenn sich die Geschäftsführer oder Vorstände von Anlagenbetreibern im verpflichtenden Emissions-handel über mögliche Risiken in diesem Bereich informieren, dann fällt fast immer nur der Begriff der „100 Euro Strafe pro Tonne CO2“, der bei einer Nichtabgabe zu Ende April eines Jahres für das Vorjahr fällig werden würde. Viel weniger häufig stellt sich jedoch ohne weitere Detailkenntnisse der Materie die Frage, wie es denn zu solcher Art Versäumnis bei beauftragten Mitarbeitern kommen kann und wie vor allem dieses Szenario einer Strafzahlungspflicht kostengünstig abgewendet werden könnte.
Selten oder bisher gar nicht stellen sich Betreiber erstaunlicherweise die Frage, wie es denn mit den Haftungsrisiken nach dem Ordnungswidrigkeiten-gesetz OWiG aussieht und wer im Unternehmen wie haftet. Tatsächlich scheint es bei den Ordnungs-widrigkeiten eine Art Durchgriffshaftung zu geben, die bis auf die beauftragten Mitarbeiter, z. B. Kontobevollmächtigte und Ersteller von Jahres-berichten durchschlägt und damit nicht nur Geschäftsführer und Vorstände in die Pflicht nimmt.
Wie und in welcher Form Haftungen nach dem OWiG entstehen, auf welche Ebenen der EU und der nationalen Gesetzgebung diese greifen und wie diese Risiken wirtschaftlich vertretbar vermindert werden können, erläutert Emissionshändler.com® in seinem hier verfassten 1. Teil des Emissionsbriefes 03-2016 (English version here) in dem auch auf strafrechtliche Aspekte eingegangen wird.

Die Berechenbarkeit der EUA-Volatilität am Jahresanfang - Emissionsgrenzen in Bebauungsplänen gefährden Betreiber

Januar und Februar sind die Monate, in denen seit Jahren systematisch und im großen Stil von potenten Zockern im EUA-Markt richtig Geld gemacht wird. Diese Vorgehensweise, die seit dem Jahr 2011 mit einer (halben) Ausnahme in 2015 nun schon seit 6 Jahre zu beobachten ist, kann für normale Marktteilnehmer wie Anlagenbetreiber eine Chance, aber auch ein hohes Risiko bedeuten, sofern zum falschen Zeitpunkt in den Handel eingestiegen wird.
Die hier in den Jahren 2012-2016 zu beobachtenden Preisschwankungen von durchschnittlich 33,2%, die ausnahmslos im Januar/Februar stattfanden, lassen den eindeutigen Schluss zu, dass die hohen Überschüsse von bis zu 2,4 Milliarden Zertifikaten im EU-ETS zu einem großen Teil in den Händen von professionellen Zockern liegen, die den Preis entweder nach oben oder nach unten treiben. Wie sich dies in den letzten Jahren darstellte und auch im Januar 2016 weitergehen könnte, zeigt Emissionshändler.com® hier in seinem Emissionsbrief 02-2016 (English version here) auf.
Weiterhin bringen wir einen Gastbeitrag von RA Dr. Marc Ruttloff zu der um sich greifenden Praxis, Emissionsgrenzen in Bebauungsplänen festzuschreiben, welche dann Anlagenbetreiber vor Ort  plötzlich in ihren Freiheiten beschränken können.

Paris-Abkommen könnte Carbon-Leackage-Liste verkleinern – Die Einbeziehung des Straßenverkehrs kann preistreibend sein

Betrachtet man die Ergebnisse des Paris-Abkommens im Detail und hat man auch vor Ort mitbekommen, wer welche Aussagen zum Abkommen an sich, aber auch zu zukünftigen Vorhaben im EU-ETS tätigte, so fallen einige Dinge auf, die in Bezug auf das Europäische Handelssystem und dessen mögliche Preisentwicklung näher betrachtet werden sollten.
Insbesondere könnte die geplante Verlinkung eines ab 2017 geplanten Chinesischen ETS mit dem EU-ETS zu stärkeren Kürzungen auf der CL-Liste führen, die dann eine Verknappung von Emissionsrechten und damit eine Preissteigerung herbeiführen könnte.
Aber auch mehrere Aussagen des für das EU-ETS zuständigen Generaldirektors der EU-Kommission, Jos Delbeke, lassen aufhorchen, der die Einbeziehung des Straßenverkehrs in den EU- Emissionshandel deutlich positiv sieht, auch wenn diese zunächst nur von Deutschland vorgenommen werden sollte. Diese vom bvek schon vor Jahren ins Spiel gebrachte Möglichkeit könnte dem EU-ETS auch noch zusätzliche Emissionsrechte entziehen, wenn dies gewünscht wäre.
Weiterhin zeigt Emissionshändler.com® in seinem Emissionsbrief 01-2016 (English version here) auf, wie Zertifikate-Mengen und Preisinformationen zum Jahresanfang ermittelt werden können, um diese dann in die Jahresbilanz einarbeiten zu können.

Fakten zum Weltklima-Abkommen von Paris – Ist ein fallender EUA Preis Opfer einer „Dekarbonisierung“?

Die „Pariser Vereinbarung“, welche am 12.12.2015 von der Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention beschlossen wurde, wird über Jahrzehnte hinaus den Umgang der Nationen mit dem Klima beeinflussen und das alte Kyoto-Protokoll ab 2020 ersetzen.
Welche Auswirkungen ein Scheitern der Verhandlungen in Paris gehabt hätte bzw. haben wird, wenn die Umsetzung des Abkommens in den nächsten Jahrzehnten nicht erfolgreich sein sollte, zeigt Emissionshändler.com® im zweiten Teil dieses Emissionsbriefes 13-2015 (English version here) noch einmal auf.
Im ersten Teil unseres Briefes fassen wir zunächst aber die wesentlichsten Ergebnisse aus Paris zusammen und gehen auf mögliche Auswirkungen auf den EU Emissionshandel und seine Preisentwicklung ein, die möglicherweise schon in den nächsten Tagen und Wochen eintreten könnten.

Zusammenhang zwischen MzB und Überwachungsplan wird für Betreiber immer deutlicher - Jährliche Kontodaten-Aktualisierungen laufen

Während die allermeisten Betreiber in der EU ihre Mitteilung zum Betrieb (MzB) bereits im Dezember an ihre Behörde abgeben müssen, werden dies Deutsche Anlagenbetreiber wie gewohnt erst im kommenden Januar tun.
Umso eher haben Deutsche Betreiber die Chance eine korrekte MzB zu erstellen, bei der der Über-wachungsplan (ÜP) eine wesentliche Rolle spielen kann. Dies ist deswegen relevant, weil der Verifizierer dazu verpflichtet ist, bei der Verifizierung des Emissionsberichtes parallel zu überprüfen, ob die Mitteilung zum Betrieb gemäß den Anforderungen des genehmigten ÜPs erstellt wurde und die Anlagensituation richtig wiedergibt. Durch die äußerst detaillierte Prüfung der MzB durch die nationale Behörde DEHSt kann die Gefahr durchaus sehr groß sein, dass bei Vorliegen bestimmter Veränderungen in der Anlage oder deren Fahrweise eine Verminderungen der Zuteilung ausgesprochen wird.
Um solche ungewollten Effekte eventuell zu vermeiden - auch durch einen noch in diesem Jahr aktualisierten und verifizierten Überwachungsplan – gibt Emissionshändler.com® Hinweise zu den durchaus komplexen Zusammenhängen zwischen den verschiedenen Berichten und dem ÜP im Emissionshandel.
Weiterhin berichtet Emissionshändler.com® in diesem Emissionsbrief 12-2015 (English version here) über einige Neuerungen bei der jährlichen Aktualisierung der Kontodaten eines Betreibers.

Cyberkriminalität beim Onlinebanking könnte auch Sicherheit im Unionsregister gefährden - 3-Jahres-Aktualisierungen laufen

Unkorrekte Handlungen von Bevollmächtigten im Register können bei einem nicht ausreichend sicheren mTAN-Verfahren die Möglichkeit eines Zertifikate-Diebstahls ermöglichen. Durch die in letzter Zeit bekannt gewordenen Betrugsserien im Onlinebanking mit gestohlenen mobilen TAN-Nummern (mTAN) stellt sich die Frage, inwieweit Zertifikate auf Konten des Unionsregisters noch sicher sind, wenn gleichzeitig durch Bevollmächtigte eines Anlagenbetreibers gegen Regelungen der Registerverordnung verstoßen wird. Emissionshändler.com® untersucht in seinem hier vorliegenden Emissionsbrief 11-2015 (English version here) die Möglichkeiten und Abläufe, die zu einem eventuell erfolgreichen Cyberdiebstahl von Zertifikaten (wie schon in 2010 geschehen) führen würden.   
Weiterhin berichten wir über die laufenden Aufforderungen der DEHSt zur Aktualisierung von Daten, die für die (damalige) Eröffnung des Anlagenkontos des Betreibers notwendig waren sowie von Personendaten der entsprechenden Bevollmächtigten.
Weiterhin geben wir in einem Fremdbeitrag von BBH eine Übersicht über den Stand der Finanzmarktrichtlinie MiFID II wider und wie sich diese auf Anlagenbetreiber, Händler und Stadtwerke auswirken würde. 

Registerkontozugang nur noch mit aktuellem Sicherheitsstandard möglich - Bevollmächtigte sicher und richtig beantragen

Ab dem 16. Oktober 2015 wird durch das EU-Register der Sicherheitsstandard für die Verschlüsselung der Webseiten beim Zugriff auf die Registerkonten erhöht. Durch die Festlegung auf den TLS-Standard 1.2 wird sich nach Einschätzung von Emissionshändler.com® für bis zu 25 % der Kontobevollmächtigten ein unmittelbarer Handlungsbedarf ergeben. User, deren Browserversionen nur mit der bisherigen TLS Version 1.0 arbeiten, müssen im günstigsten Falle Sicherheitsveränderungen in ihrem Browser vornehmen und im ungünstigsten Falle diesen komplett durch eine neue Version ersetzen. Bei welchen jeweiligen und individuellen Browserversionen welche Veränderungen in den Einstellungen vorzunehmen sind und welche Browser in welcher Häufigkeit betroffen sind, führt Emissionshändler.com® in seinem Emissionsbrief 10-2015 (English version here) auf.
Des Weiteren zeigen wir auf, welche derzeit aktuellen Prozesse bei der Passwortänderung im ECAS und bei der Beantragung und dem Auswechseln von Kontobevollmächtigten der besonderen Aufmerksamkeit durch die Verant-wortlichen bedürfen. Dies vor allem auch dadurch, weil irritierende Systemfalschmeldungen durchaus auch zu eigentlich vermeidbaren Verunsicherungen führen können. 

Sanktionen bei nachträglich festgestellten Falschangaben im geprüften Emissionsbericht – EuGH sieht Schutz des guten Glaubens

Kann sich ein Anlagenbetreiber auf die Angaben seines geprüften und als zufriedenstellend bewerteten Jahresberichts über die Emissionen seiner Anlage verlassen? Oder hat dieser Sanktionen zu befürchten, wenn zu wenige Emissionszertifikate abgegeben wurden, weil sich im Nachhinein herausstellt, dass sein Jahresbericht fehlerhaft war? Diese Frage nach dem Schutz des guten Glaubens in die Richtigkeit des geprüften und gebilligten Emissionsberichts ist für Anlagenbetreiber von grundlegender Bedeutung. Schließlich ist den Emissionsberichten eine gewisse Fehleranfälligkeit immanent und zugleich sind die drohenden Sanktionen nicht unerheblich. Ein Beitrag von RA Dr. Ruttloff in unserem Emissionsbrief 09-2015 (English version here)
Weiterhin berichtet Emissionshändler.com® in seinem dritten und letzten Teil abschließend über die kriminellen Betrügereien zu VER/CER-Zertifikaten und listet Hinweise zu deren Vermeidung auf.

CO2-Zertifikate Anlagebetrug bei Privatpersonen, Teil II - Kommt der Emissionshandel für den Straßenverkehr?

Wie bereits im Emissionsbrief 03-2015 Teil I begonnen, berichtet Emissionshändler.com® über die betrügerischen Aktivitäten von Brokern und Händlern, die im Umfeld eines „Green-Investment-Hypes“ wertlose CO2-Zertifikate an mittelständische Firmen und Privatpersonen verkaufen sowie immer neue Kunden mit Versprechungen auf immense Wertsteigerungen werben. 
Diese eigentlich schon mehrere Jahre bekannte Masche zieht offenbar immer noch Privatkunden und kleine Mittelständische Unternehmen an, die im Umfeld einer Null-Zins-Politik ihr Heil in einer Branche suchen, in der nicht nur hohe Erträge, sondern auch die Befriedigung eines grünen Gewissen versprochen wird.
Im hier vorliegenden Teil II gehen wir auf die Methoden der Betrüger ein und geben erste Hinweise, wie man sich schützen kann. Im Teil III im August 2015 wird noch einmal detailliert aus Sicht eines Betrugsopfers beschrieben, wie potenzielle Geschädigte angesprochen und ausgenommen werden.
Weiterhin berichten wir in unserem hier vorliegenden Emissionsbrief 08-2015 (English version here) über erste Überlegungen, den Straßenverkehr in Europa ab 2021 in den Emissionshandel einzubeziehen und zeigen auf, was dies für den einzelnen PKW-Fahrer oder einen LKW kosten würde.

Branchenvergleich der Zuteilungen ermöglichen Hinweise auf mögliche Erhöhung der Allokation bei technischen Änderungen

Nach nun zwei Jahren kostenloser Zuteilung für deutsche Anlagenbetreiber in der dritten Handelsperiode scheint es erstmals möglich, dass ein belastbarer Vergleich der Zuteilungen innerhalb einer Branche bzw. einer Tätigkeit gezogen werden kann.
Nicht viele Anlagenbetreiber dürften Ende Mai 2015 den Bericht der DEHSt (VET-Bericht 2014) zur Kenntnis genommen haben, der nun nach den zwei Berichtsjahren 2013 und 2014 eine breitere Datenbasis zur Verfügung stellt.
Dieser zusammenfassende Bericht sollte jedoch vor allem für die Anlagenbetreiber der Industrie interessant sein, da dort Vergleichszahlen aufgeführt werden, bei denen es um die Höhe ihrer kostenlosen Zuteilung für die eigene Branche und vor allem innerhalb der eigenen Branche geht.
In dem Papier wird der Vergleich gezogen, indem durch die DEHSt ein sogenannter „Ausstattungsgrad“ errechnet wird. Dieser ist das Prozentprodukt aus kostenloser Zuteilung einer Branche (Tätigkeit) und der errechneten Jahresemissionen (VET).
Emissionshändler.com® analysiert in seinem vorliegenden Emissionsbrief 07-2015 die Daten und ermöglicht Betreibern im Zusammenhang mit gesetzlichen Spezialregelungen Rückschlüsse dazu, ob und unter welchen Umständen eine nachträgliche Zuteilungserhöhung ggf. für die eigene Anlage möglich sein könnte.  

Reform und Verbesserung des EU-Handelssystems - Autos in den Emissionshandel?!

Tagung des bvek, Bundesverband Emissionshandel und Klimaschutz zur Einbeziehung des (Straßen-) Verkehrssektors in das EU-ETS und zur Einhaltung des deutschen nationalen 40%-Klimaschutzzieles 2020.
Tagungsort: Deutschen Bank Berlin, Unter den Linden 13/15, Eingang Charlottenstr. 37/38. 10. Juni 2015. Teilnahme kostenlos.

Das bisherige systemwidrige nachträgliche Rumdoktern (Backloading/Markt-stabilitätsreserve) zeigt erwartungsgemäß keine nachhaltige Wirkung. Wesentlich für eine systemkonforme und rechtssichere Verbesserung des EU-ETS ist seine Ausweitung, was insbesondere für den (Straßen-) Verkehrssektor einfach und effizient möglich ist. Dazu sind in den letzten Monaten von verschiedenen Institutionen Vorschläge gemacht worden. Zu deren Vorstellung und Diskussion lädt der bvek kurzfristig ein.

Nähere Info und Einladung hier.

Markt-Stabilitäts-Reserve kommt 2019 und zeigt schon Wirkung – Ungültige CER/ERU müssen von Konten entfernt werden

Die Markt-Stabilitäts-Reserve MSR wird zum Januar 2019 eingeführt und beeinflusst bereits jetzt den EUA Preis.
Entgegen den Erwartungen der allermeisten Marktteilnehmer fielen die Zertifikatepreise nach dem 30. April als Erfüllungsdatum nicht ab, wie man es allgemein erwarten konnte, sondern stiegen weiter an. Im Vorausgriff auf die vereinbarte MSR und deren Preisstabilitätseffekte scheinen sich wahrscheinlich einige Anlagenbetreiber der Industrie, aber in jedem Falle spekulative Marktteilnehmer mit immer mehr Zertifikaten einzudecken, um zu einem späteren Zeitpunkt Kasse zu machen.
Emissionshändler.com® geht im hier vorliegenden Emissionsbrief 06-2015 auf die Funktion der nun kommenden MSR ein sowie auf die damit zu erwartende weitere Preisbewegungen in den kommenden Jahren.
Des Weiteren wird in unserem Emissionsbrief behandelt, wie Kontoinhaber derzeit mit restlichen und nunmehr ungültigen CER/ERU in ihrem Registerkonto umgehen sollten.  

Bestätigung von EUA-Rückgaben mit neuer ECAS-Software – Vermeidungsstrategien gegen technische Störungen im Register

Die in jedem Jahre anstehenden Rückgaben der Zertifikate an das Register in Höhe der Vorjahresemissionen stehen auch wieder im April im Fokus der Aufgaben von Registerkontobevollmächtigten.
Dies wird jedoch im April 2015 nunmehr unter erschwerten Bedingungen erfolgen müssen. Nicht nur eine neue, ausgerechnet zum 02.04.2015 eingespielte ECAS-Software erfordert die Aufmerksamkeit der Kontobevollmächtigten, sondern insbesondere die anhaltenden Mobilfunkprobleme des ECAS-Authentifizierungssystems. Dass diese jedoch nach ihrem gehäuften Auftreten seit Januar 2015 im Monat April - der Rückgabe der Zertifikate - immer noch nicht behoben sind, kann auch bei genauerer Betrachtung keine rechtlichen Ansprüche nach sich ziehen.
Eine Analyse der Ursachen durch Emissionshändler.com® und mögliche Strategien zur Vermeidung von Zugriffsproblemen zu ECAS lässt in unserem Emissionsbrief 05-2015 erkennen, dass dies in aller Regel fast nur als ein wirtschaftliches Problem bezeichnet werden kann, um technische Unzulänglichkeiten zu umschiffen.  

CO2-Tausch, Emissionsbericht und VET-Eintrag im Register – Besonderheiten und Fallen, die im März beachtet werden sollten

Anlagenbetreiber, die im März eines Jahres ihren Emissionsbericht erstellen und den VET-Eintrag (Verified Emission Table = Eintrag der Emissionsmengen im Registerkonto) vornehmen möchten, sollten einigen Dingen ihre Aufmerksamkeit schenken, über die Emissionshändler.com® in diesem Emissionsbrief berichtet.
Das Bewahren von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen, die richtige und rechtzeitige Reihenfolge beim VET-Eintrag, das Beachten von (nicht vorhandenen) N2O und PFC Emissionen sowie das Verschenken eventueller Tauschvorteile von CER/ERU in EUA Zertifikate sind Themen, die im Zusammenhang mit dem VET-Eintrag nicht übersehen werden sollten.
Des Weiteren führt  Emissionshändler.com® in diesem Emissionsbrief 04-2015 ein Interview mit Jürgen Hacker, dem Vorsitzenden des Bundesverbandes Emissionshandel und Klimaschutz, über die Zukunft des EU-ETS sowie über Mengen und Preisaspekte bei der geplanten Einführung der Markt-Stabilitäts-Reserve MSR.

ECAS-Zugangsprobleme sind Risiken für Kontobevollmächtigte - CO2-Zertifikate dienen dem Anlagebetrug bei Privatpersonen und mittelständischen Firmen

Das ECAS-Authentifizierungssystem stresst zunehmend Marktteilnehmer in Europa, die als Kontobevollmächtigte Verantwortliche für den Zugang zum Emissionshandelsregister sind bzw. als Händler die täglichen Transfers im Markt ermöglichen müssen. Von deren jederzeitigen problemlosen Zugang zum Register hängt ab, ob die den Unternehmen vorgegebenen gesetzlichen Tätigkeiten zu den vorgeschriebenen Terminen abgearbeitet werden können oder andernfalls hohe Strafzahlungen fällig werden. Wenn die zum ECAS-Zugang notwendigen SMS entweder nicht oder nicht rechtzeitig oder nicht vollständig oder in nicht lesbarer Form erfolgen, dann stellt sich spätestens die Frage, was denn eine mögliche Alternative ist bzw. gewesen wäre. Insbesondere dann, wenn die nationale Behörde oder der ECAS-Helpdesk keinerlei sofortige Abhilfe schaffen kann. Näheres hierzu und mögliche Lösungsansätze in unserem Emissionsbrief 03-2015.
Weiterhin geben wir in unserem Emissionsbrief einen Überblick über die Vorentscheidung zur Reform des Emissionshandels, die am 24.02.2015 im Umweltausschuss des EU-Parlaments gefallen ist, welche ein Zeichen für mittelfristig steigende EUA Preise sein könnte.
Abschließend geht Emissionshändler.com® auf die kriminellen Aktivitäten von Brokern und Händlern ein, die im Umfeld eines „Green-Investment-Hypes“ wertlose CO2-Zertifikate an mittelständische Firmen und Privatpersonen verkaufen und mit Versprechungen auf immense Wertsteigerungen werben.  

Messeauftritt Emissionshändler.com® auf der E-world 2015

Impressionen vom Messeauftritt von Emissionshändler.com bei der E-world 2015 und die Verlosung von CER, ERU und EUA-Zertifikaten mit dem Klima-Glücksrad erhalten Sie hier.

Rechtskonformer Emissionshandel ist eine Herausforderung für Anlagenbetreiber – Haben KWK-Motoren ein Berichtsproblem?

Ein rechtskonformer und gleichzeitig wirtschaftlich betriebener Emissionshandel wird für Anlagenbetreiber in Europa zu einer immer größer werdenden Herausforderung.
Einer zunehmende Komplexität der gesetzlichen Regelungen und administrativen Aufgaben, die von den verantwortlichen Mitarbeitern bisher „nebenbei“ erledigt werden mussten, steht seit 2013 der Wegfall von finanziellen Einnahmen aus dem Emissionshandel gegenüber, die bisher eine effektive und wirtschaftliche Führung dieses Spezialbereiches im Unternehmen nicht unbedingt erforderlich machten.
Um diesen Veränderungen Rechnung zu tragen, werden sich Anlagenbetreiber in immer größerer Anzahl darüber Gedanken machen müssen, inwieweit die Rechtskonformität und die Wirtschaftlichkeit noch durch eigene Mitarbeiter sichergestellt werden kann bzw. diese durch externe Fachkräfte punktuell unterstützt werden sollen oder ob alternativ ganze Aufgabenbereiche durch hochspezialisierte Dienstleister teilweise oder ganz übernommen werden sollen.
Zu den einzelnen Problematiken und anfallenden Aufgaben sowie zu möglichen Lösungsansätzen berichtet unser hier vorliegender Emissionsbrief 02-2015 (English version here). Ebenso geben wir in unserem Emissionsbrief einen Überblick über mögliche Probleme in der Berichterstattung zu Schmieröl bei KWK-Motoren.

Wirtschaftsministerium stellt Förderung zur Energieberatung bereit – Kleine und mittlere Unternehmen können profitieren

Mit der Inkraftsetzung der deutschen Richtlinie über die Förderung von Energieberatung im Mittelstand zum 01.01.2015 wurde ein für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) geltendes Förderprogramm aufgelegt, welches auch für Anlagenbetreiber im verpflichtenden Emissionshandel gilt, sofern diese bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
Da die Energieeffizienz in diesen Anlagen aufgrund von geringen CO2-Preisen und daraus folgender mangelnder Investitionsbereitschaft auch weiterhin hohe Energieeinsparpotenziale für eine Effizienzverbesserung zeigt, können viele Betreiber bei entsprechenden Aktivitäten im Einzelfall auch mehrere gleichzeitige Kosteneinsparungseffekte erzielen.
Durch eine nicht rückzahlbare Kostenbeteiligung an einer Energieeffizienzberatung können Unternehmen in der Folge eventuell nicht nur Primärenergiekosten einsparen, sondern darüberhinaus auch noch höhere Zuteilungen erhalten sowie Kosten für den Kauf von Emissionsrechten verringern (siehe auch Emissionsbrief 13-2014).
In unserem hier vorliegenden Emissionsbrief 01-2015 (English version here) gehen wir auf die konkreten Schritte ein, die ein Anlagenbetreiber nunmehr im Januar unternehmen sollte, um sich den bis zu 8.000 Euro hohen Zuschuss für eine Energieberatung zu sichern.

Neue EU-Ziele zur Senkung des Primärenergieverbrauches – Anlagen im Emissionshandel profitieren von neuer Förderung

Die Europäische Union hat sich im Oktober 2014 in ihrem Energie- und Klimapaket festgelegt, den Verbrauch an Primärenergie um mindestens 27% bis zum Jahre 2030 zu reduzieren (im Verhältnis zu 2007). Die Deutsche Bundesregierung hat in einem Kabinettsbeschluss am 03.12.2014 festgelegt, dass als Sofortmaßnahme der Nationale Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) zum 01.01.2015 in Kraft tritt, der umfangreiche Initiativen und Förderprogramme starten wird.
Es wurde zudem auch ein für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) geltendes Förderprogramm aufgelegt, welches ebenso für Anlagenbetreiber im verpflichtenden Emissionshandel gilt, sofern diese bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
Die den Förderprogrammen zugrunde liegende Idee der Verbesserung der Energieeffizienz gilt dabei prinzipiell auch für Anlagen des verpflichtenden Emissionshandels.
Da die Energieeffizienz in diesen Anlagen aufgrund von geringen CO2-Preisen und daraus folgender mangelnder Investitionsbereitschaft weiterhin hohe Energieeinsparpotenziale für eine Effizienzverbes-serung zeigt, können viele Betreiber hier eine weitere Kosteneinsparung tätigen.
Aus diesem Grunde zeigt Emissionshändler.com® in seinem Emissionsbrief 13-2014 (English version here) nicht nur technische Potenziale auf die zu Energiekostensenkungen führen können, sondern insbesondere auch Einspar- und Erhöhungspotenziale zu CO2-Emissionsrechten, die oftmals in einem direkten Zusammenhang damit stehen.

Pressemitteilung Bundesverband Emissionshandel und Klimaschutz bvek e.V.

Angriff auf das EU-ETS vorläufig abgewehrt!
Das von der Bundesregierung am 3. Dezember 2014 beschlossene Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 enthält keinen offenen Angriff auf das EU-System handelbarer Emissionsrechte (EU-ETS) mehr, da Bundeswirtschaftsminister Gabriel seinen Vorschlag für ein eigenes deutsches ETS für deutsche fossile Kraftwerke innerhalb des EU-ETS vorläufig wieder zurück gezogen hat.
Hingegen hält Bundesumweltministerin Hendricks an nationale Eingriffe in das EU-ETS fest, was die Wichtigkeit der vom bvek vorgeschlagenen echten Reform und Weiterentwicklung des EU-ETS, z. B. die Einbeziehung der Verkehrssektoren mit deren Treibstoffen in das EU-ETS, deutlich macht, um den sonst drohenden Rückfall in nationales Ordnungsrecht zu verhindern. Vollständige Pressemitteilung hier.

EU-Rat erstellt einen neuen Rahmen für die Klimaziele bis 2030 – EUA Zertifikate ziehen im Preis deutlich an

Trotz oder gerade wegen der unausgegorenen und allgemein formulierten Vorschläge des EU-Rates zu einem Rahmen für eine Klima- und Energiepolitik der EU bis 2030 ist am Markt eine Tendenz steigender Zertifikate-Preise zu beobachten.
Der nun durch die Kommission bis März 2015 auszuarbeitende Zeitplan und die bis spätestens Dezember 2015 fertiggestellten detaillierten Vorschläge könnten für Anlagenbetreiber, die sich bisher mit notwendigen Zukäufen von Zertifikaten zurückgehalten haben,  bei weiterem Aufschieben ihres Bedarfes eine spürbare finanzielle Mehrbelastung bedeuten. Dies auch vor allem deswegen, weil das Instrument Markt-Stabilitäts-Reserve MSR immer mehr in den Blickpunkt der Marktteilnehmer rückt.   
Um als Betreiber beurteilen zu können, inwieweit einerseits diese ersten Vorstellungen des Rates und die dann ausgearbeiteten tatsächlichen Gesetzesvorlagen einen EUA-Preis nach oben beeinflussen können und andererseits die durch das Backloading momentan versteckten 900 Millionen Zertifikate (mit oder ohne eine MSR) gegenläufig wirken können, soll das „Schlussfolgerungs“-Papier des Rates vom 23./24.10.2014 hier im Emissionsbrief 12-2014 näher betrachtet werden, insbesondere die dort erstmalig auch genannte Möglichkeit zur einmaligen Entnahme von Zertifikaten aus dem Handelssystem.   

Nach CO2-Steuerbetrug kommen Schwarzgeldwäsche, Verleihgeschäfte und spekulative Geldanlagen auf Betreiber im Emissionshandel zu

Nachdem die im Jahre 2008 beginnenden Umsatzsteuerbetrügereien mit CO2-Zertifikaten die Mitgliedsstaaten der EU bis 2011 mindestens 5 Milliarden Euro gekostet haben und die entsprechenden „Geschäftsmodelle“ der kriminellen Banden anschließend auch beim Strom- und Gashandel in der EU zur Anwendung kamen, rückt nunmehr nicht nur die Terrorismus-Finanzierung, sondern auch die ganz normale CO2-Schwarzgeldwäsche sowie spekulative Geldanlagen in das Blickfeld der Marktteilnehmer.
Die Verleihung von EUA-Zertifikaten von Anlagenbetreiber an in- und ausländische Händler sowie der günstige Ankauf von EUA zum Zwecke des „in Schwung bringen“ eines Kreislaufes können hierbei  typische Zeichen von illegalen Aktivitäten sein, die von Betreibern mit ein wenig guten Willen als kriminelle Geschäfte bzw. finanzielle Verlustbringer identifiziert werden können.
Emissionshändler.com® möchte mit dem hier vorliegenden Infobrief 11-2014 (Englische Version hier) auf mögliche Gefahren aufmerksam machen, denen Betreibern offensichtlich seit einiger Zeit in gesetzlicher wie auch in finanzieller Hinsicht wieder verstärkt ausgesetzt sind.

Meldung zu Carbon Leakage Status bis 01.10.14 abzugeben - Neuberechnung der Zuteilungen für Airlines

Nach der Rückkehr aus dem Sommerurlaub erwartet die meisten Anlagenbetreiber gleich eine Aufgabe der DEHSt, die terminlich bis zum 1. Oktober 2014 zu lösen ist.
Durch die Hinzunahme mehrerer Prodcom-Nummern werden nach Schätzungen von Emissionshändler.com® mehr als 10% der Industriebetriebe eine Chance bekommen, zusätzlich mit ihren Produkten auf die Carbon Leakage-Liste zu kommen (und dadurch teilweise die kostenlose Zuteilung zu verdoppeln). Hierfür kann jedoch notwendig sein, dass der DEHSt geforderte Daten zum vorgenannten Termin nachgemeldet werden müssen.
Aber auch wenn eher keine Chance auf eine höhere Zuteilung besteht wird nach Einschätzung von Emissionshändler.com® mindestens die Hälfte der deutschen Anlagen eine entsprechende Mitteilung gemäß Verordnung vom 05. August 2014 dennoch erstellen müssen.
Hierzu gibt unser Emissionsbrief 10-2014 (English version here) Hilfestellung und Hinweise und geht zudem auf Besonderheiten bei der Neuordnung der  kostenlosen Zuteilung für Airlines ein.    

ECAS Mobilfunkprobleme machen Kontoinhabern zu schaffen – Die Abgabeverpflichtung ist sicher zu stellen

Wie schon Mitte Mai kam es nun im Juni 2014 zwischen dem ECAS (European Commission Authentication Service) und Mobilfunkbetreibern zum wiederholten Male zu technischen Problemen, in Folge derer für etliche Anlagenbetreiber und Händler ein geregelter Handel mit Emissionsrechte nicht mehr möglich war.
Durch den Ausfall des 2. Authentifizierungskanals (kein Empfang von SMS auf das Mobilfunkgerät möglich) konnten Marktteilnehmer im Zeitraum 27.06.-04.07.2014 teilweise keinerlei Zertifikate im Register transferieren und somit auch ihren Lieferverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Somit wurden dann in der Folge auch Millionenbeträge an Euro von den potenziellen Empfängern der Zertifikate an Ihre Handelspartner zu spät oder gar nicht ausgezahlt.
Da eine solche Funktionsstörung des Registers nach Einschätzung von Emissionshändler.com® jederzeit wieder eintreten kann, sollte sich ein jeder Kontobevollmächtigte gegen derlei Zugangs-probleme absichern, da sich diese natürlich auch zu sensiblen Zeitpunkten wie der verpflichtenden Abgabe der Zertifikate im April eines Jahres wiederholen könnten.
Wie dies zu handhaben ist und unter welchen Bedingungen diese Lösungen eingesetzt werden können und welche rechtlichen Auswirkungen dies auf die Abgabeverpflichtung haben kann, wird nachfolgend in unserem aktuellen Infobrief 09-2014 (English version here) beschrieben, ebenso wie die neuesten gesetzlichen Entwicklungen im EU-Emissionshandel für Airlines.

Wald- und Forstzertifikate - Entstehung, Verwendung, Perspektiven im freiwilligen / verpflichtenden Emissionshandel (Teil II)

Wie bereits im vorherigen Infobrief im Teil 1 begonnen, setzen wir hiermit unseren Artikel über Wald- und Forstzertifikate fort.
Wir berichten über die Entstehung von VER-Waldzertifikaten, deren Einsatz im freiwilligen Emissionshandel, über verschiedene Einsparungsarten sowie über deren wahrscheinliche (Nicht-) Perspektiven im verpflichtenden EU-Emissions-handel.
Unser Infobrief 08-2014 (Englische Version hier) nutzt die Sommerpause im EU-Emissionshandel, um dieses etwas am Rand stehende Thema im Vorfeld der Pariser Welt-Klima-Konferenz in 2015 zu beleuchten.  
Hier könnte es geschehen, dass sich die Staatengemeinschaft auf ein Abkommen einigt, das anspruchsvollere Klima-Ziele setzt und damit auch Waldzertifikate wieder in den Vordergrund rücken lässt.

Backloading alleine reicht nicht mehr, eine Stabilitätsreserve soll den EUA-Preis stützen - Alles über Wald-Emissionsrechte

Die seit Januar bekannt gewordenen Pläne der EU Kommission für eine weitere Stützung des EUA-Preises sind in den letzten Wochen weiter konkretisiert worden.
Neben dem bereits begonnenen Backloading soll nun eine Markt-Stabilitäts-Reserve (MSR) geschaffen werden, die die zu viel im Emissionshandel befindlichen Emissionsrechte begrenzt. Ob die MSR erst in 2021 startet oder doch vielleicht früher und ob diese mit einem Set-aside kombiniert wird oder sogar mit dem endgültigen Stilllegen von Emissionsrechten, wird den Preis der Emissionsrechte zukünftig sicherlich stark beeinflussen.
Dem gegenüber steht zumindest theoretisch die zusätzliche Zulassung von Wald-Emissionsrechten im EU-ETS gemäß Artikel 28f der Richtlinie, sofern eine Unterzeichnung von definierten Klimazielen in den nächsten Jahren international vereinbart wird.  
Zu der Funktionsweise der MSR sowie zu der Entstehung und Verwendung von Wald-Emissionsrechten klärt Emissionshändler.com® in diesem Infobrief 07-2014 auf (English version here).

CER-Tauschquoten von vielen Betreibern nicht ausgenutzt – Polymer-Chemieanlagen entfachen Streit wegen 100.000t CO2

Die am 2. Mai 2014 von der EU Kommission veröffentlichten Tauschquoten CER/ERU in EUA stellten für die meisten Fachleute im Emissionshandel eine Überraschung dar, da diese doch weit unter den allgemeinen Erwartungen lagen.
Wurde von den europäischen Betreiber eine eingetauschte Menge von bis zu 400 Mio. t erwartet, so waren es für das Abgabejahr 2013* nur 132,8 Mio. t, was wohl vorwiegend an den deutschen Anlagenbetreibern lag bzw. den für die Beteiligten völlig neuen gesetzlichen Regeln. Zu diesem neuen Tausch-Verfahren für „Alt- und Neuanlagen“ im Emissionshandel sowie den Chancen auf vereinzelt hohe Zusatzeinnahmen möchte unser Infobrief 06-2014 informieren (English version here).
Des Weiteren beleuchten wir den Streit, der offensichtlich zwischen der EU-Kommission und der DEHSt entstanden ist, in dem es um die Polymer-Produktion der deutschen Chemieindustrie geht, die durch den deutschen Gesetzgeber gegen eine Verpflichtung für den EU-Emissionshandel geschützt werden soll sowie die politisch sensiblen Sanktionsbescheide der DEHSt gegen eine hohe Anzahl Airlines.
*Und schon für eventuelle Folgejahre

Nur die richtige Kombination von Registerkonto-Bevollmächtigten sichert die rechtzeitige Abgabe von EUA zu Ende April

Die bei den meisten Betreibern bereits bekannte Prozedur der Abgabe von Zertifikaten zu Ende April wird in diesem Jahr wesentlich anders ablaufen als in den Vorjahren. Das seit dem 20.06.2012 implementierte EU-Registersystem hat seit dem 31.03.2014 eine neue Ausbaustufe erreicht, so dass Bevollmächtigte, die bereits schon länger nicht in diesem aktiv waren, sich nicht nur schlechter im System zurechtfinden, sondern unter Umständen erst gar nicht hineinkommen.
Die inhaltlich wesentlichste Änderung im Register-konto ist, dass es nun verschiedenartige „Qualitäten“ von Bevollmächtigten gibt, deren Berechtigungen zur Durchführung von Transaktionen und Abgaben nur in Verbindung bestimmter Kombinationen gelten und dass es mindestens zwei beteiligte Bevollmächtigte sein müssen, für fast alle Transaktionsarten.
Da aber auch nicht alle Beteiligten die Funktionsweise des vorgeschalteten ECAS-Authentifizierungssystems nachvollziehen können, werden auch in diesem Jahr nicht alle Kontoinhaber eine rechtzeitige Abgabe der Zertifikate zum 30. April bewerkstelligen können.
Um Kontoinhabern und Bevollmächtigten aufzuzeigen, wie die Abgabe im neuen Register-system am sichersten zu erledigen ist und wie welche eventuell auftretenden Probleme zu lösen sind, hat Emissionshändler.com® diese hier im vorliegenden Emissionsbrief 05-2014 dargestellt (English version here).

Tauschmöglichkeit von CER/ERU ist bereit - Neue Registerverordnung 389/2013 kann Betreibern jetzt Probleme bereiten

Das am 20.03.und 24.03.2014 durchgeführte Update des CO2-Registers brachte den Betreibern nunmehr die erhoffte Klarheit, wie ein Umtausch von CER/ERU in EUA-Zertifikate auf dem Anlagen-konto in der Praxis durchgeführt wird. Die schon Anfang März 2014 eingerichtete Tauschfunktion ist nun verwendbar, auch wenn zuvor am 20.03.2014  die eingespielten Daten der bisher abgegebenen CER/ERU eines jeden Anlagenbetreibers durch das EU-Registersystem noch nicht verarbeitet werden konnten.
Diese kleinere Verzögerung dürfte jedoch für einige hundert Kontoinhaber das kleinere Problem sein, da die praktischen Auswirkungen der Regeln der neuen Registerverordnung und deren Umsetzung in der Registersoftware einen weitaus größeren Schaden anrichten kann, als zu spät getauschte Zertifikate.
Die in der bisher von Betreibern eher weniger beachteten Verordnung 389/2013 aufgeführten Harmonisierungen und Neuerungen werden im April 2014 einer höheren Zahl von Kontoinhabern und deren Bevollmächtigten teilweise massive Schwierigkeiten bereiten, ihren gesetzlichen Pflichten nachzukommen und hohe Strafen zu vermeiden.
Aus diesem Grunde wird in unserem Emissionsbrief 04-2014  (English version here) auf die wesentlichsten Neuerungen in einem 1. Teil hingewiesen (Teil 2 in unserem nächsten Emissionsbrief am 08.04.2014).

Widerspruchsfrist der Zuteilungsbescheide läuft - Begründungen für Einspruch und Chancen für technische Anlagenbesonderheiten

Der am 17. Februar 2014 begonnene Versand der Zuteilungsbescheide wurde am 28. Februar durch die DEHSt abgeschlossen. Damit beginnt ab Empfang über die VPS für den jeweiligen Betreiber die 1-Monats-Frist für einen eventuellen Widerspruch. Durch die gleichzeitig auf den Registerkonten eingehenden Zuteilungen für die Jahre 2013 und 2014 realisierten viele Betreiber erst jetzt, welche großen Auswirkungen der allgemeine Korrekturfaktor hat und welche eventuellen sonstigen Kürzungen für individuelle technische Besonderheiten der Anlage im Zuteilungsbescheid aufgeführt wurden.
Nunmehr gilt es sich zu entscheiden, ob ein Widerspruch fristgemäß einzulegen ist und aus welchem Grund dies der Betreiber tun könnte. Zudem werden sich jetzt auch einige Unternehmen damit beschäftigen müssen, in welcher Form sich technische Besonderheiten der Anlage in einem korrigierten oder neu zu stellenden Zuteilungsantrag abbilden lassen, um mehr kostenlose Zuteilungen zu bekommen. Einige dieser Möglichkeiten zeigt unser Emissionsbrief 03-2014 (English version here) auf, der zudem auch auf Probleme bei der Zuteilung in Polen eingeht, die einen höheren Einfluss auf die Preisentwicklung haben dürfte. 

Kostenlose Zuteilungen 2013-2020 veröffentlich – Frühes Backloading und Korrekturfaktor der EU treibt den Preis

Die Liste der finalen kostenlosen Zuteilungen für die Jahre 2013-2020 für deutsche Anlagenbetreiber wurde am 27.01.2014 veröffentlicht. Durch die Anwendung des Korrekturfaktors von durchschnittlich 11,5% - und den dadurch reduzierten Zuteilungszahlen, durfte sich der eine oder andere Betreiber am nächsten Morgen verwundert die Augen reiben, ob der darauf einsetzenden Preisentwicklung.
Da sich dann auch noch am 30.01.2014 der Umweltausschuss des EU-Parlaments für einen frühen Beginn des Backloadings aussprach, legte der EUA-Preis von seinem bereits hohen Niveau noch einmal auf bis zu 5,82 Euro/t zu.
Da nun auch deutsche Betreiber (bis auf wenige Ausnahmen) die Gewissheit haben, welche Mengen an Zertifikaten bis 2020 zuzukaufen sind – bzw. wie lange ihr Vorrat an eigenen EUA noch reichen wird – wird die Entscheidung, wann und zu welchem Preis Zertifikate gekauft werden sollten, sofort aktuell.
Zu den daraus folgenden Alternativen und Perspektiven führt unser Emissionsbrief 02-2014 (English version here) aus sowie zu der unangenehmen Post, die einige Anlagenbetreiber in dieser ereignisreichen Woche auch noch von der DEHSt erhielten, dass ungültige CER/ERU innerhalb 40 Tagen vom Konto entfernt werden müssen.  

DEHSt startet Antragsverfahren für Anlagenbetreiber in einem FMS „Beihilfe zu indirekten CO2-Kosten“

Eine gute Nachricht sollte es für einen Teil der Anlagenbetreiber sein, die in Deutschland dem EU-Emissionshandelssystem ETS unterliegen und gemäß den EU-Vorgaben in bestimmten Produktionssektoren einer Gefahr der Abwanderung in das EU-Ausland ausgesetzt sind. Aber auch Produktions-betriebe, die nicht im EU-ETS sind und unter die CO2-Richtlinie der EU, §10a, Abs. 6 fallen, können sich ab sofort durch den CO2-Handel verursachten Stromkostenanteile in Höhe von rund 5 Euro/MWh für das Vorjahr zurückerstatten lassen.
Die gute Nachricht relativiert sich allerdings, wenn man weiß, dass die Beantragung in einem elektronischen FMS Strompreiskompensation noch um einiges komplexer ist als die der schon bekannten Zuteilungsanträge für die Periode 2013-2020.  
In diesem müssen historische Daten des Betriebes aus den Jahren 2005-2011 erfasst werden, die bisher noch nie benötig wurden sowie die Herkunft und Beschaffenheit des bezogenen Stroms durch Zertifikate des jeweiligen Energielieferanten nachgewiesen werden. Zudem muss das eigene Produktportfolio genau untersucht werden, inwiefern dieses mit den Vorgaben kompatibel ist und dabei auch noch beachten, dass eine erfolgreiche Erstattung von Stromkosten nicht einen eventuell parallel laufenden Antrag auf Befreiung der EEG-Umlage torpediert.
Zu dieser finanziell interessanten Fördermöglichkeit und der von Emissionshändler.com® empfohlenen Vorgehensweise informieren wir auf unseren Webseiten detailliert unter dem Menüpunkt Strompreiskompensation und in unserem Emissionsbrief 01-2014.     

Klimaschutz zum Billigpreis?! - CO2-Handel im TV

25.09.2016 Preise

++EUA 4,12/t++CER2 buy 0,42 Euro/t++ CER2 sell 0,49 Euro/t

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Emissionsbrief Nr. 10-2016

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Emissionsbrief Nr. 09-2016

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Emissionsbrief Nr. 07-2016

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Emissionsbrief Nr. 13-2015

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