Energie & Management Ausgabe April 2021

BEHG erfordert frühen Plan

Es gilt, frühzeitig von den Erfahrungen aus dem EU-ETS für den Umgang mit dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) zu profitieren.
Drei Grundpflichten bringt das BEHG für die Verantwortlichen mit sich: den Überwachungsplan, die Ermittlung und den Bericht über Brennstoffemissionen sowie die Abgabe von CO2-Zertifikaten.

Die CO2-Bepreisung von Brennstoffen in den Sektoren Gebäude und Verkehr geht mit dem nationalen Emissionshandelssystem (nEHS) über die bislang vom EU-ETS betroffenen Energie- und Industrieanlagen hinaus. Viele jetzt vom nEHS betroffene Unternehmen als „Inverkehrbringer“ von Brennstoffen betreten hier Neuland im Umgang mit den Regelungen des Umweltrechts und den umfangreichen Berichtspflichten.

Von Anfang an muss der sogenannte Überwachungsplan ein solides Fundament bilden, um die schon aus dem EU-ETS bekannten Sanktionen und die entsprechenden Bußgelder zu vermeiden.