Der Überwachungsplan in der 3. und der 4. Handelsperiode

Die DEHSt hat Sie im Auge!

Betreiber einer Anlage wissen, dass zu Beginn einer jeden Handelsperiode der Behörde DEHSt ein Überwachungsplan vorzulegen ist.
Bei dem Überwachungsplan handelt es sich um die Grundlage der gesamten Überwachung von Emissionen. Er ist die Basis für die jährlich zu erstellenden Berichte: Die Mitteilung zum Betrieb und der Jahresbericht.

Im Überwachungsplan haben Sie als Betreiber festzuhalten und zu beschreiben, wie Sie bei der Ermittlung der jährlichen CO2-Emissionen vorgehen. Emissionsfaktoren, Messinstrumente und Dokumentationssysteme sind nur einige von vielen Punkten, die Sie in dem Bericht aufführen müssen.

Die Aktualisierung eines Überwachungsplanes hat jederzeit dann zu erfolgen, wenn wesentliche Änderungen in der Anlage geplant werden. Ab dem Jahre 2020 wird zudem von der DEHSt gefordert, dass Änderungen zum Überwachungsplan vorher von der Behörde genehmigt werden müssen, bevor diese für die Emissionsberechnung relevant werden.

Seit Mai 2020 ist zudem auch durch die DEHSt festgelegt, dass der Überwachungsplan für die 4. Handelsperiode 2021-2025 in einem Formular-Management-System (FMS) abzugeben ist. Der Termin zur Abgabe wurde auf den 31.07.2020 festgelegt.
Verletzungen der Berichtspflicht und/oder Abgabepflicht können Bußgelder von bis zu 50.000 Euro nach sich ziehen.

Weitere Informationen zum Überwachungsplan im Menüpunkt Emissionswissen/Überwachungsplan.

Der Überwachungsplan (ÜP) bildet die Grundlage des von Ihnen ebenfalls zu erstellenden CO2- Jahresberichtes. Der ÜP beschreibt unter anderem, wie und mit welchen Messmethoden- und Arten in welchen Betriebssystemen durch welche Mitarbeiter für die nächsten Jahre der Handelsperiode (HP) die Menge der Emissionen ermittelt werden soll.
Falsche oder unvollständige Methoden im Überwachungsplan werden also nicht nur eine fehlende Genehmigung der DEHSt zur Folge haben, sondern ziehen im schlechtesten Fall eine unnötigen finanziellen Mehrbelastung durch behördlich verhängte Bußgelder nach sich.

Da  manche Betreiber in Deutschland nach bisherigen Erfahrungen eher unpräzise Ausführungen in Ihrem ÜP getätigt haben, stehen Sie vielleicht vor der erstmaligen Aufgabe, einen vollständigen, korrekten und in sich konsistenten Überwachungsplan erstellen zu müssen. Die Überwachungsstelle gibt mit ihren Leitfäden hier schon deutliche Hinweise, dass präzisere Angaben erwartet werden. Überraschend für Betreiber dürfte dann vielleicht sein, aus wie vielen Quellen ein vollständiger ÜP gespeist wird.

Zu den bisherigen gesetzlichen Vorgaben an einen ÜP kommen in der 4. Handelsperiode zusätzliche Anforderungen hinzu, die nunmehr eine Aktualisierung und Neuausrichtung des bestehenden ÜP für die 4. HP notwendig machen.
Zusätzlich zu den neuen Vorgaben der DEHSt kommt hinzu, das der ÜP für die 4. HP erstmalig in einem Formular-Management-System (FMS) eingegeben werden muss, welches für jeden Betreiber einen zusätzlichen Aufwand bedeutet. 

Sofern Sie im Juni/Juli 2020 konkrete Hilfe bei der Aktualisierung Ihres Überwachungsplanes der 3. Handelsperiode (HP) benötigen, damit dieser anschließend an die verschärften Vorgaben der 4. HP angepasst und dieser dann anschließend in das neue und spezielles Formular-Management-System (FMS) der zuständigen Behörde DEHSt eingegeben werden kann, wenden Sie sich bitte umgehend an Emissionshändler.com®, um ein entsprechendes Angebot für Ihre Anlage abzufordern.

Gerne übernimmt Emissionshändler.com® für Sie die Überarbeitung Ihres Überwachungsplanes der 3. Handelsperiode (HP).
Wir sichten und prüfen Ihre Messstellenliste, Ihr Anlagenschema, Ihre aktuelle Organisationsmatrix, Ihren Methodenbericht des Zuteilungsantrages für die 4.HP, gehen auf die letzten Auditberichte Ihres Verifizierers ein und berücksichtigen viele weitere Faktoren Ihrer Anlage, damit daraus ein vollständiger und in sich konsistenter Überwachungsplan entsteht, der nicht nur den bisherigen Anforderungen der 3. HP, sondern auch den zusätzlichen Vorgaben der 4. HP genügt.

Nach der Eingabe aller Daten und notwendiger Dokumentenanhänge in das Formular-Management-System (FMS) der DEHSt  übergeben wir Ihnen das Bearbeitungsrecht im FMS und Sie senden den ÜP bis zum 31.07.2020 über die virtuelle Poststelle (VPS) an die zuständige Behörde DEHSt.
Eine Prüfung und Genehmigung des ÜP durch die DEHSt wird dann noch vor Beginn der 4. HP am 01.01.2021 erfolgen. Weitere Informationen zu den Vorgaben im ÜP zur 4. Handelsperiode auch in unserem Emissionsbrief 03-2020.

Zur Übernahme der vorgenannten Tätigkeiten erstellt Ihnen Emissionshändler.com® gerne ein Angebot auf pauschaler Basis. Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf!